Weichen für Neugestaltung der westlichen Dornbirner Innenstadt gestellt

Zweiter Bauabschnitt rückt näher
Dornbirn Die Ruine der ehemaligen Postsparkasse in der Schulgasse, seit Jahren ein Schandfleck für die Dornbirner Innenstadt, weicht nun einem Neubau. Das Projekt eines privaten Unternehmers bedeutet für die Stadt den Startschuss für die längst geplante Erweiterung der zum Teil bereits erfolgten Neugestaltung der unteren Schulgasse. Vor dem Spatenstich sind allerdings noch einige brennende Fragen zu klären
Die Pläne für die Verlängerung der im Herbst
2017 eröffneten neuen Fußgängerzone westlich von St. Martin bis zur
Realschulstraße liegen seit Jahren fix und fertig in der Schublade.
Vorgesehen war, das Projekt in einem Zug umzusetzen. Allerdings machte
ein privater Unternehmer der Stadt einen Strich durch die Rechnung, weil
das städtische Bauvorhaben von seinen Plänen zur Verwertung des
PSK-Areals abhängig war. Das hat sich nun geändert.
Von heute auf morgen wird die Stadt mit der
Neugestaltung des Straßenstücks zwischen der Einmündung der Mozartstraße
bis zur Realschulstraße nicht beginnen können. „Zuerst müssen von der
Stadtvertretung einige Beschlüsse gefasst werden“, so Vizebürgermeister
Martin Ruepp. Offen ist, ob zwischen Stadtmarkt und Vereinshaus eine
Fußgängerzone gebaut wird oder ob der Abschnitt zur Begegnungszone wird,
die sich Fußgänger und Autofahrer teilen.
Diese Entscheidung fällt dann, wenn geklärt
ist, ob eine unterirdische Verbindung zwischen den Tiefgaragen
Stadtmarkt und Sutterlüty unterhalb der Schulgasse
errichtet wird. Wenn sich diese Pläne zerschlagen, gibt es eine
Begegnungszone, um die Zufahrt zum Sutterlüty-Markt von der Marktstraße
her sicherzustellen.
Sollte es zur Unterbauung der Schulgasse kommen, könnten auch die bestehenden oberirdischen Parkplätze unter die Straße verlegt werden. HA