Weichen für Neugestaltung der westlichen Dornbirner Innenstadt gestellt

Vorarlberg / 25.02.2019 • 15:30 Uhr
Dornbirn Innenstadt Fußgängerzone.
Dornbirn Innenstadt Fußgängerzone.

Zweiter Bauabschnitt rückt näher

Dornbirn Die Ruine der ehemaligen Postsparkasse in der Schulgasse, seit Jahren ein Schandfleck für die Dornbirner Innenstadt, weicht nun einem Neubau. Das Projekt eines privaten Unternehmers bedeutet für die Stadt den Startschuss für die längst geplante Erweiterung der zum Teil bereits erfolgten Neugestaltung der unteren Schulgasse. Vor dem Spatenstich sind allerdings noch einige brennende Fragen zu klären

Die Pläne für die Verlängerung der im Herbst 2017 eröffneten neuen Fußgängerzone westlich von St. Martin bis zur Realschulstraße liegen seit Jahren fix und fertig in der Schublade. Vorgesehen war, das Projekt in einem Zug umzusetzen. Allerdings machte ein privater Unternehmer der Stadt einen Strich durch die Rechnung, weil das städtische Bauvorhaben von seinen Plänen zur Verwertung des PSK-Areals abhängig war. Das hat sich nun geändert.

Von heute auf morgen wird die Stadt mit der Neugestaltung des Straßenstücks zwischen der Einmündung der Mozartstraße bis zur Realschulstraße nicht beginnen können. „Zuerst müssen von der Stadtvertretung einige Beschlüsse gefasst werden“, so Vizebürgermeister Martin Ruepp. Offen ist, ob zwischen Stadtmarkt und Vereinshaus eine Fußgängerzone gebaut wird oder ob der Abschnitt zur Begegnungszone wird, die sich Fußgänger und Autofahrer teilen.

Diese Entscheidung fällt dann, wenn geklärt ist, ob eine unterirdische Verbindung zwischen den Tiefgaragen Stadtmarkt und Sutterlüty unterhalb der Schulgasse errichtet wird. Wenn sich diese Pläne zerschlagen, gibt es eine Begegnungszone, um die Zufahrt zum Sutterlüty-Markt von der Marktstraße her sicherzustellen.

Sollte es zur Unterbauung der Schulgasse kommen, könnten auch die bestehenden oberirdischen Parkplätze unter die Straße verlegt werden. HA