Tagessieg für “Mila”

Kaiserwetter und viele Besucher bei der Jubiläums-Viehausstellung in Alberschwende.
Alberschwende Auf stolze 130 Jahre Bestehen kann der Viehzuchtverein Alberschwende zurückblicken. Gewiss waren es im Jahr 1896 andere Zeiten, aber damals wie heute engagieren sich die Landwirte für die Viehzucht. Davon konnten sich die vielen Besucherinnen und Besucher bei der Jubiläumsausstellung, zu der der Viehzuchtverein Alberschwende mit Obmann Georg Freuis an der Spitze einlud, überzeugen. Die anwesenden Landwirte aus Alberschwende, Müselbach, Bildstein und Buch präsentierten in einer hochwertigen Schau ihre besten und schönsten Kühe. Diese wurden in verschiedenen Gruppen von den Preisrichtern genauestens begutachtet.

Verschiedene Klassen
Bewertet werden das Zuchtbuch, typische Rassenmerkmale, Körperbau, Euterqualität oder Beine und Klauen, sprich das “Fundament”. Bei Hunderten von Kühen ist das Bewerten keine leichte Aufgabe, oftmals entscheiden Kleinigkeiten. Am Ende gab es viele zufriedene Gesichter, zumal für die meisten der olympische Gedanke des Dabeiseins zählte. Über den Gesamtsieg in der größten Klasse (Braunvieh) freute sich schlussendlich Martin Flatz aus Alberschwende, der seine prachtvolle Brown-Swiss “Mila” sichtlich stolz durch den Ring führte. Als Reservesieger durften sich Markus und Klaus Gmeiner mit ihrer Kuh “Flanke” beglückwünschen lassen. Zudem gab es auch für die Bildsteiner Landwirte Kuno Staudacher (Original Braunvieh) und Otmar Winder (Holstein) sowie den Bucher Richard Ennemoser (Fleckvieh) Klassensiege zu bejubeln.

Kälber-Wettbewerb
Ein Höhepunkt einer jeden Viehausstellung ist seit vielen Jahren auch die Kälbervorführung durch Kinder. Die Bürgermeister Klaus Sohm (Alberschwende), Franz Martin (Buch) und Walter Moosbrugger (Bildstein) sowie die beratenden Wertungsrichter Christoph Moosmann und Gebhard Metzler hatten keine einfache Wahl als Juroren dieses Zusatzbewerbes, da die Mädchen und Buben durchwegs ihr Bestes gaben. Schließlich durften sich aber nach den beiden Vorführungen in der Arena sowohl Lara Feuerstein mit ihrem Kälbchen “Minka” als auch Paul Bereuter mit seinem Kälbchen “Zimba” über die Siegestrophäe freuen. Das frühsommerliche Fest mit bester Verpflegung fand hernach mit einem bunten “Züchterhock” und einer “After-Ring-Fise” einen stimmungsvollen und geselligen Ausklang. NAM

