Höffernig-Doppelpack schießt Götzis im Topspiel zum Sieg

Der Landesliga-Spitzenreiter gewinnt in Brederis und bleibt auf Aufstiegskurs.
Rankweil Im Spitzenspiel der Landesliga hat der Vollbad FC Götzis ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Antonio Troisio gewann am 17. Spieltag auswärts beim SK Brederis mit 2:0 und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen. Mann des Abends war einmal mehr Julian Höffernig, der mit seinen Saisontreffern 14 und 15 den Unterschied ausmachte und seine starke Form bestätigte.

Vor 300 begeisterten Zuschauern in Brederis entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams ihre Chancen suchten. Doch Götzis zeigte sich effizienter: In der 38. Minute schlug Höffernig erstmals zu und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft, ehe erneut Höffernig in den Fokus rückte. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte er in der 62. Minute einen Elfmeter sicher zum 2:0-Endstand.

Brederis versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, konnte aber aus ihren sich bietenden Möglichkeiten kein Kapital daraus schlagen: In der 82. Minute sah der Götzner Philipp Heinzle nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, womit der Erstplatzierte die Partie in Unterzahl beenden mussten.

Für Götzis war es bereits der vierte Auswärtssieg in Brederis – und ein besonders wichtiger noch dazu. Die Mannschaft ist nun seit neun Meisterschaftsspielen ungeschlagen, holte dabei fünf Siege und vier Unentschieden. Diese Serie unterstreicht die Konstanz und Qualität des Teams, das nicht nur offensiv als Torfabrik gilt, sondern auch die beste Defensive der Liga stellt.

In der Tabelle bleibt es spannend: Götzis liegt im Spitzenfeld und darf berechtigt mit dem Aufstieg in die Vorarlbergliga liebäugeln. Punktegleich dahinter lauert Altenstadt auf Rang zwei. Höffernig führt gemeinsam mit Necip Bekleyen (Altenstadt) und Simon Gebhard (Brederis) die Torschützenliste an.

Für Brederis hingegen bedeutet die Niederlage einen Dämpfer im eigenen Aufstiegsrennen. Der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beträgt mittlerweile acht Punkte. Dennoch ist die Saison noch nicht entschieden – auch wenn die Aufgabe zunehmend schwieriger wird.
Klar ist: Götzis hat im Titelkampf ein starkes Signal gesetzt und sich als ernstzunehmender Kandidat positioniert. VN-TK









