Beim Käsklatsch war Abheben angesagt

VN / 11.08.2025 • 15:46 Uhr
Besonders „volksnah“ gab sich Markus Mäcky Klocker, der sich mit seiner Handorgel immer wieder unter das Käsklatsch-Publikum mischte.
Besonders „volksnah“ gab sich Markus Mäcky Klocker, der sich mit seiner Handorgel immer wieder unter das Käsklatsch-Publikum mischte.peter strauss

Bilderbuch-Fahrt mit den SkyFun-Ballon–Finale ist am Donnerstag den Lehrlingen gewidmet.

Alberschwende Mit einer Neuerung geht ein turbulenter und erfolgreicher Käsesommer in Alberschwende zu Ende: der letzte Abend der beliebten Sommerserie ist am Donnerstag, 14. August, als „Lehrlings-Klatsch“ ganz der Jugend gewidmet, wenn Alberschwender Betriebe ihre Lehrberufe vorstellen.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Bei soviel Gedränge war es ratsam, den putzigen Vierbeiner in der Umhängetasche in Sicherheit zu bringen.
Bei soviel Gedränge war es ratsam, den putzigen Vierbeiner in der Umhängetasche in Sicherheit zu bringen.

Vorausschauend

„Wir gehen zwar davon aus“, so Käsklatsch-Organisatorin Elisabeth Berlinger, „dass diese Aktion Jugendliche, die im Juli ausgeschult sind und nach den Ferien eine Lehre antreten werden, nicht mehr betrifft, aber wir zielen darauf ab, Schülerinnen und Schülern, die jetzt ihr letztes Schuljahr beginnen, Anregungen zu geben, wohin ihre berufliche Reise nach der Schule gehen könnte. Den Betrieben wiederum bieten wir Gelegenheit, frühzeitig erste Kontakte mit Jugendlichen zu knüpfen.“

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Pilot Eugen Nussbaumer und sein „Bodenpersonal“ machen den 2.000-Kubikmeter-Ballon "Rheintal - Chancental" startklar. 
Pilot Eugen Nussbaumer und sein „Bodenpersonal“ machen den 2000-Kubikmeter-Ballon “Rheintal – Chancental” startklar. 

Beim Finale des Käsesommers 2025 sind der Verein Allerhand und die Sportschützen Alberschwende für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich, Passione für die Musik-Begleitung.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Fast senkrecht stieg der Heißluftballon rund 800 Meter über die Arena, zog ganz langsam zunächst Richtung Rheintal und dann zurück Richtung Vorderwald.
Fast senkrecht stieg der Heißluftballon rund 800 Meter über die Arena, zog ganz langsam zunächst Richtung Rheintal und dann zurück Richtung Vorderwald.

Pfadfinder und Skiclub

Der vorletzte Käsklatsch dieses Sommers war im Gegensatz zum finalen Lehrlings-Klatsch ein Klassiker: Eugen Nussbaumer ist mit seinem SkyFun Ballon seit mehr als zehn Jahren Stammgast. Damals hat er die Nachfolge von Günter Schabus angetreten, der von Anfang an fixer Bestandteil des Alberschwender Käsesommers war. Als er dann aus gesundheitlichen Gründen in Pension gehen musste, übernahm Nussbaumer nicht nur seinen „Fuhrpark“, sondern auch die Auftritte in Alberschwende.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Mit selbstgebackenen Kuchen wurde den zahlreichen Käsklatsch-Besuchern der Abend im wahrsten Sinne des Wortes „versüßt“.
Mit selbstgebackenen Kuchen wurde den zahlreichen Käsklatsch-Besuchern der Abend im wahrsten Sinne des Wortes „versüßt“.

Mehr als 2200 Fahrten

Nussbaumer ist ein erfahrener Pilot – mehr als 2200 Starts und Landungen hat er absolviert und die diesjährige Fahrt war wohl eine der „ruhigsten“, denn die Verhältnisse an diesem lauen Sommerabend erinnerten an Johann Wolfgang von Goethe und eines seiner berühmtesten Gedichte: „Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch . . .“

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Nach „einem großartigen Erlebnis“ bedankte sich die Ballonfahrt-Gewinnerin Petra Sutterlüty bei ihrem Piloten Eugen Nussbaumer.  
Nach „einem großartigen Erlebnis“ bedankte sich die Ballonfahrt-Gewinnerin Petra Sutterlüty bei ihrem Piloten Eugen Nussbaumer.  

Und in der Tat: der SkyFun Ballon stieg fast senkrecht in die Höhe, driftete nur ganz leicht Richtung Rheintal, um in höheren Schichten (Nussbaumer: „Wir stiegen auf rund 1500 Meter über Null, also etwa 800 Meter über Alberschwende.“) wieder zurück in Richtung Vorderwald „geweht“ zu werden, wo der Ballon im Raum Müselbach sicher landete.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Vielfalt beim gastronomischen Angebot – Pfadfinder und Skiclub hatten sich dafür Hot-Dog, Falsches Cordon Bleu und Pita Brot ausgesucht.
Vielfalt beim gastronomischen Angebot – Pfadfinder und Skiclub hatten sich dafür Hot-Dog, Falsches Cordon Bleu und Pita Brot ausgesucht.

Mit an Bord eine ganz spezielle Besucherin, die diese Fahrt bei der traditionellen Verlosung gewonnen hatte: Für Petra Sutterlütty hatte der Käsklatsch schon Stunden zuvor begonnen, denn als Tochter von Pfadi-Urgestein Helmut Minatti half sie bei den Vorbereitungen fleißig mit. Die Pfadis waren gemeinsam mit dem Skiverein für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich. Falsches Cordon Bleu, Pita Brot frisch aus dem Pfadi-Ofen und Hot-Dog standen auf der Speisekarte und die Getränkekarte war um den Aperol-Wagen des Skivereins ergänzt.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Kulinarische Pfadi-Spezialität: Pita Brot aus dem Spezialofen.
Kulinarische Pfadi-Spezialität: Pita Brot aus dem Spezialofen.

Käsehäppchen kamen diesmal von Sonja Keller und Simon Fechtig, die den zweiten Sommer auf der Alpe Althornbach sennen und dort aus der Milch von 66 Alpkühen etwa sechs Tonnen – 240 Laibe – Alpkäse produzieren.

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Extra 4 – v. l.: Markus Mäcky Klocker (Akkordeon), Karl Waibel (Drums), Thomas Billy Bell (Gitarre) und Reinhard Reini Vogelauer (Bass) gaben beim Käsklatsch ihre Premiere.
Extra 4: Markus Mäcky Klocker (Akkordeon, v.l.), Karl Waibel (Drums), Thomas Billy Bell (Gitarre) und Reinhard Reini Vogelauer (Bass) gaben beim Käsklatsch ihre Premiere.

Premiere für Extra 4

Das Kinderprogramm wurde erneut vom Babysitterdienst Frau Holle organisiert und bei der musikalischen Begleitung gab es eine Premiere: Extra 4 unterhielt die zahlreichen Gäste. Die Band, die seit mehr als 30 Jahren besteht – seit etwa fünf Jahren in der aktuellen Besetzung – kann mit einer Playlist von „Hey Jude“ bis „I sing a Liad für di“ (fast) alle Wünsche ihres Publikums erfüllen. STP

Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Einmal mehr volles Haus und beste Stimmung beim vorletzten Käsklatsch dieses Sommers. PETER STRAUSS
Einmal mehr volles Haus und beste Stimmung beim vorletzten Käsklatsch dieses Sommers.
Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: Leckere Käsehäppchen kamen diesmal von Sonja Keller und Simon Fechtig von der Alpe Althornbach.
Leckere Käsehäppchen kamen diesmal von Sonja Keller und Simon Fechtig von der Alpe Althornbach.
Beim Käsklatsch war Abheben angesagt: „Guten Appetit!“ Die Vereine, die die Käsklatsch-Bewirtung übernehmen, lassen sich dafür viel Abwechslung bei der Speisekarte einfallen.
„Guten Appetit!“ Die Vereine, die die Käsklatsch-Bewirtung übernehmen, lassen sich dafür viel Abwechslung bei der Speisekarte einfallen.