Ein „Wechselbad“ für den Käsklatsch

Nach vielen Jahren wieder Schlechtwetter-Programm im Saal – Jetzt wird es „schottisch“.
Alberschwende Nach dem fulminanten Auftakt der Sommerserie in Alberschwende zeigte Petrus am zweiten Käsklatsch-Abend sein unfreundliches Gesicht: schlechte Wetterprognosen zwangen die Veranstalter, den Kunst-Klatsch in den Gmeiner-Saal zu verlegen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren, denn open-air ist das „Markenzeichen“ der Veranstaltung, die nur in den Anfängen in den 1990-er Jahren bei Schlechtwetter in den Saal „flüchtete“. Bald schaffte man kleine Zelte an, um auch bei Regen auf dem Dorfplatz feiern zu können. Mit dem Wechsel vom Platz um die Dorflinde in die Schulhof-Arena ging diese Alternative verloren. „Im Schulhof wäre es sehr schwierig, Zelte zu installieren, wir sind deshalb in den Saal ausgewichen“, begründete Käsklatsch-Organisatorin Elisabeth Berlinger die Entscheidung.

Der guten Stimmung tat dieser Wechsel der Location keinen Abbruch – dafür sorgte vor allem die „All Right Guys“, die ebenfalls zum Improvisieren gezwungen waren: Markus Fritsch hatte sich zu Mittag krankgemeldet und konnte nicht mitspielen. Zum Glück sprang Michael Horners Filius Jakob ein. Die beiden sind auch als Duo Mike&Jackson aktiv – und Heinz Rettenbacher hat genug Routine, aus dem Duo wieder ein All-Right-Guys-Trio zu machen.

Die „g’hörige Buaba“ sorgten auch in ihrer alternativen Besetzung für den musikalischen Rahmen des Abends, für die Bewirtung war „Chöriges“ aufgeboten: Frauenchor und Liedermänner sorgten sich um das leibliche Wohl der Gäste. Unterstützt wurden sie von Martin und Nicole Flatz, die von der Alpe Leugehr feine Käsehäppchen mitgebracht hatten.

Die Kinderbetreuung lag in den Händen des Eltern Kind Zentrums Trittroller.

Zwei Künstlerinnen und drei Künstler aus Alberschwende machten den Saal für einen Abend zur Kunst-Galerie, denn „im ersten Stock“ hatten sie eine Auswahl ihrer Bilder zur Schau gestellt. Erstaunlich, welche Vielfalt dieses Quintett aus Alberschwende – im wahrsten Sinne des Wortes – „ausgemalt“ hatte.

Begrüßt wurden die Besucher auf der Galerie von Arno Hagspiels Seerosenteich. 1,60 mal 1,00 Meter groß und das kleine Bild einer vierteiligen Serie, dessen größtes Bild stolze 4,50 mal 2,00 Meter maß. „Wie die meisten meiner Bilder ein Auftragswerk – ich komme fast nicht mehr dazu, eigene Ideen umzusetzen meinte Hagspiel, der „seit dem Kindergarten“ leidenschaftlich gerne malt.
Die Liebe zur Malerei hat Armin Nussbaumer in der Hauptschule entdeckt.
Weil sein bürgerlicher Name zu Verwechslungen mit einem bekannten TV-Journalisten führt, habe er sich den Künstlernamen Lugh Hastur zugelegt, schmunzelte Christoph Feurstein, der ebenfalls seit Kindesbeinen leidenschaftlich gerne malt – seit 2023 mit dem Stil, den er in der Ausstellung präsentierte.

Ihr ganzes Leben lang hat sich Katharina Böhler mit dem Malen beschäftigt – sogar im Studium, das sie in Salzburg Kunst- und Werkerziehung auf Lehramt absolvierte. Seit etwa drei Jahren malt sie wieder intensiver.

Ilona Griss-Schwärzler setzt sich ihr ganzes Leben professionell mit der Malerei auseinander. Als freischaffende Künstlerin eröffnete sie 1995 ihr erstes Atelier, stellte in Galerien und Kunstmessen in ganz Europa aus und lebt ihre künstlerische Vision: das Transportieren von starken Emotionen, Kraft und Lebendigkeit.
Am Donnerstag laden zur „Käsklatsch-Halbzeit“, dem dritten von fünf Abenden, die Leiblachtaler Schotten zum „Dudelsack-Klatsch“ ein. Mit dabei u. a. Come together und die Familie Flatz von der Alpe Schreibere. STP