Aktuelles Stauchaos rund um Dornbirn Nord: Das ist der Grund

VN / 24.04.2025 • 14:30 Uhr
Aktuelles Stauchaos rund um Dornbirn Nord: Das ist der Grund
Zwischen Lauterach und Dornbirn Nord (hier Höhe Haberkorn) herrscht teilweise Stillstand. vn/steurer

Nichts mehr geht weiter: Lkw sorgen seit Donnerstagfrüh für Rückstaus in alle Richtungen.

Dornbirn Beim und rund um den Kreisverkehr Dornbirn Nord ist die Geduld der Verkehrseilnehmer gefragt. Es herrscht dichter, teilweise stehender Verkehr, verursacht durch einen Pulk von Lastwagen. Es staut sich bis zur Autobahn zurück.

Was eigentlich ungewöhnlich ist für einen Donnerstag. Normalerweise ist es die Zollabfertigung beim Güterbahnhof Wolfurt, die vor allem am Dienstag und Mittwoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führt.

Aktuelles Stauchaos rund um Dornbirn Nord: Das ist der Grund
Nachholbedarf von Transporten für Lkw: Es staut sich in sämtliche Richtungen.

Osterfeiertage verantwortlich

Die Antwort für das Stauchaos rund um Dornbirn Nord lieferte den VN eine Nachfrage bei der Landesverkehrsabteilung der Polizei. Dort hieß es, dass die zurückliegenden Osterfeiertage die Ursache für die Blechkolonnen sind. Denn über Ostern herrschte teilweise Fahrverbot für Lkw, so waren weit weniger „Brummis“ unterwegs.

„Die Lkw-Lenker müssen ihre Transporte nun nachholen, was sich am Donnerstag merklich auf den Verkehrsfluss auswirkt. Wir stellen Beschilderungen bezüglich Ausweichmöglichkeiten auf“, sagte ein Beamter.

Der Stauhotspot rund um den Güterbahnhof Wolfurt strapaziert die Geduld der Autofahrer immer wieder. Landesstatthalter Christof Bitschi (FPÖ) führt die Problematik unter anderem daraufhin zurück, dass der Zollbereich zweckentfremdet werde, da immer mehr Lkw-Lenker ihre Ruhezeiten direkt im Zollbereich verbringen, was zu Staus führe.

Problemlöser Online-System

Der Landesstatthalter plant als Gegenmaßnahme die Umsetzung eines Online-Systems, mit dem das langwierige Aussteigen und Stempeln mit einer „digitalen Abwicklung im Vorbeifahren“ ersetzt werden soll.  Wie weit der Plan gediehen ist, war am Donnerstag nicht zu erfahren, da Bitschi aufgrund einer Termindichte telefonisch nicht erreichbar war.