Tierisch gut: Wie die Feuerwehr Nüziders einen Hund rettete

VN / 19.03.2025 • 14:07 Uhr
Hund im Abflussrohr
Kein gemütlicher Ort, in den man sich verirren sollte. Der Zugang zum Abflussrohr erwies sich als recht schwierig. Feuerwehr Nüziders (3)

Mit Pickel und Schaufel: Florianis bargen einen Vierbeiner aus einer recht misslichen Lage.

Nüziders Bereits die Nacht auf Mittwoch begann für die Feuerwehr von Nüziders einigermaßen turbulent. So wurde sie zunächst über einen rätselhaften Feuerschein im Einstieg zum Klettergarten „Hängender Stein“ alarmiert. Doch die flackernde Erscheinung sollte sich nicht als ein beginnender Waldbrand herausstellen, sondern als kontrolliertes Lagerfeuer.

Buchstäblich tierisch ernst wurde es dann für die Nüziger Florianis aber am Mittwochvormittag. Sie wurden über einen Hund informiert, der sich wohl in ein Entwässerungsrohr „verschnuppert“ hatte, dort feststeckte und sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.

Hund im Abflussrohr
Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang, in dem sie das Betonrohr öffneten.

Für den Einsatz belohnt

Die Feuerwehrleute zögerten nicht lange und griffen zu Schaufel und Pickel, um sich in dem schwer zugänglichen engen Rohr Zugang zu dem verzweifelten Vierbeiner verschaffen zu können. Was dann schließlich auch gelang.

Die Besitzerin und ihre Kinder waren überglücklich, als ihnen das unversehrt gebliebene Haustier übergeben werden konnte. Mit einer großzügigen Spende für den Einsatz belohnte „Frauchen“ die Feuerwehr, die ihrerseits die Kinder mit dem Feuerwehrauto nach Hause fuhr.

Hund im Abflussrohr
Fröhlich schnupperte der befreite Vierbeiner anschließend wieder frische Luft.