Fahrschüler (18) unter Drogen am Steuer – nicht der erste Fall

Polizei wurde bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochnachmittag in Röthis etwas überrascht.
Röthis Während einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung mit Beamten der Bezirke Dornbirn und Bludenz am Mittwoch gegen 16 Uhr wurde in Röthis ein Fahrschulauto angehalten und der 18-jährige Lenker kontrolliert.
Zwei Substanzen
Bei ihrer Amtshandlung erhärtete sich bei den Polizisten der Verdacht, dass der Fahrschüler durch Suchtgift beeinträchtigt war. Also wurde der junge Mann einem Polizeiarzt vorgeführt, der einen Speichelvortest bei dem Probanden vornahm. Und tatsächlich: Der Test verlief positiv auf gleich zwei Substanzen. Es handelt sich laut Verkehrspolizei um Kokain und Cannabis.
Auch die nachfolgende ärztliche Fahrtauglichkeitsuntersuchung des Fahrschülers ergab eine akute Beeinträchtigung. Daraufhin wurde eine Blutabnahme bei ihm durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Der Betreffende wird bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.
“Eine Rarität”
Laut dem stellvertretenden Leiter der Verkehrsabteilung, Peter Rüscher, handelt es sich hier nicht um den ersten Fall. Bereits vor zwei Jahren war bei einem Fahrschüler in Vorarlberg während seiner Prüfungsfahrt eine Beeinträchtigung durch Drogen festgestellt worden. Mehr Vorkommnisse dieser Art sind Rüscher in der Vergangenheit nicht bekannt. “Es handelt sich um eine Rarität”, wie er betont.

Weitere Drogenlenker
Bei den landesweit durchgeführten Kontrollen wurden außerdem noch weitere vier durch Suchtgift beeinträchtigte Fahrzeuglenker festgestellt und aus dem Verkehr gezogen. Auch sie werden entsprechend angezeigt.