Tore sind Fabio Ebners Markenzeichen

50 Köpfe von morgen 2024: Mit seinen erst 14 Jahren hat Fabio Ebner schon so manchen Fußabdruck hinterlassen. Der in Koblach aufgewachsene Offensivspieler gilt österreichweit als große Fußball-Nachwuchshoffnung.
Schwarzach Ein Schuss, ein Tor – und schon war der Name Fabio Ebner in den Geschichtsbüchern der Fußball-Schülerliga verewigt.
Denn anlässlich der Bundesmeisterschaft 2022 sorgte der Name des Hohenemsers österreichweit für Aufsehen. Das erste Endrundentor des heute 14-Jährigen war das schnellste in der langen Geschichte der Schülerliga. Acht Sekunden dauerte es und schon zappelte der Ball im Netz des damaligen Gegners MS Wr. Neustadt. Ebner hatte damit im zarten Alter von elf Jahren den zwölf Jahre alten Rekord des jetzigen ÖFB-Teamspielers Xaver Schlager, der im Endspiel 2010 zehn Sekunden für seinen Treffer benötigte, abgelöst.

Keine zwei Jahre später gehört der AKA-Spieler jenem ÖFB-U-15-Teamkader an, der unter Teamchef Franz Ponweiser Anfang März zwei Test-Länderspiele gegen die Slowakei bestreitet. Schritt für Schritt folgt Ebner, der sich selbst als sehr “offenen Typ” bezeichnet, seinem Traum, Profifußballer zu werden.
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Eishockey oder Fußball, das waren seine beiden Sportarten als junger Bub. Doch schon bald wusste er, in welche Richtung es gehen sollte. Nicht nur, “weil ich schon mit vier, fünf Jahren bei Spielen des FC Koblach am Nebenplatz gekickt habe”. Irgendwie, so erzählt er, sei er ein Typ, der genau weiß, was er will. Das sei auch bei seinem Schulwechsel, vom Gymnasium in die Handelsschule so gewesen. Daran vermochte in der Kindheit selbst seine ältere Schwester nichts ändern – obwohl: “Sie führte das Kommando”, erinnert er sich und lacht während seiner Erzählung.
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Einen reifen Eindruck hinterlässt Ebner, der auf dem Feld für seine engen Haken bekannt ist, in Bezug auf das gesteigerte Interesse an seinen Fußballkünsten. Mit Altach-Legende Hannes Aigner (42) steht ihm ein profunder Kenner der Fußballszene zur Seite. “Ich konzentriere mich darauf, dass alles passt – in der Schule und im Fußball.” Am Platz, so sagt Ebner, könne er “alles Rundherum” ausblenden. Er wisse, dass auf seinem Weg noch harte Arbeit gefordert ist. Doch davor scheut er sich nicht, hat er doch in der Corona-Zeit viel an sich gearbeitet. Große Unterstützung erhielt er dabei von Serkan Öztürk, einem Trainer des VfB Hohenems, der individuell mit ihm gearbeitet hat.

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Erste Früchte der Arbeit sind erkennbar, dazu zählt auch die Teameinberufung. Der Weg ist vorgezeichnet und Ebner ist bereit, diesen zu gehen.
Die 50 Köpfe 2024
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Der Lenz ist da und will noch viel mehr – Lenz Moosbrugger
“Ich möchte Pianist werden” – Aljosa Marinkovic
Das berufliche Glück in der Pflege gefunden – Merle Koch
Er macht mit seinem Bilderbuch Religion kinderleicht – David Dünser
Eine zielsichere Kandidatin für die Heim-EURO – Viktoria Marksteiner
Ein Geschäftsführer, der auf Mitarbeiterbeteiligung setzt – Alexander Einetter
Auf dem Weg zur europäischen Spitze im Radsport – Johanna Piringer
Er rüstet Vorarlberg für die digitale Transformation – Florian Buehler
Sie setzt sich für Frauen und Gleichstellung ein – Carina Ebenhoch
Musikalisches Talent und ehrenamtliches Engagement – Johannes Hinteregger
Jüngster Abteilungsmeister mit großer Verantwortung – Lukas Schupp
Ausnahmetalent aus Syrien gewinnt Physikolympiade – Abdul Rahman Najeeb
Vom Verletzungsrückschlag zum Kampf um die Top 30 – Noel Zwischenbrugger
Von der Turnmatte in die Molekularbiologie – Johannes Schwab
Ein Geiger zwischen Virtuosität und Sensibilität – David Kessler
Schillernde Auftritte mit wichtiger Botschaft – Verena Giesinger