Aljosa (11): “Ich möchte ein Pianist werden”

50 Köpfe von morgen 2024: Aljosa Marinkovic, geb. 2012, Bregenz, begeistert mit seinem Talent als Jungpianist.
Sobald er am Klavier sitzt und seine Finger anfangen über die Tasten zu gleiten, ist Aljosa Marinkovic in seinem Element. Mit Gefühl spielt er die Stücke seines Lieblingskomponisten Mozart, und das, obwohl er erst seit drei Jahren Klavier spielt.
Auch Haydn und weibliche französische Komponistinnen aus der späten Romantik-Zeit haben es ihm angetan. “Ich möchte das eines Tages hauptberuflich machen. Ein Pianist werden”, sagt der 11-Jährige. “Dafür muss ich vieles spielen können.”

Bereits jetzt zeigt sich sein Erfolg, denn Aljosa hat auf einigen internationalen Wettbewerben teilgenommen – mit Erfolg. Unter anderem beim “Piano Fest Bitola” in Mazedonien, “Musical Race” in Slowenien, “Kosta Manojlovic” in Serbien oder bei “prima la musica” in Österreich.

Sein Können hat er zuletzt im Sommer in Granada, Spanien, beim “Maria Herrero”-Wettbewerb gezeigt, der ausschließlich für Pianisten und Violinisten ist. “Ich habe dort den vierten Platz gemacht. Das machen die Juroren als eine Ausnahme. Es war sehr schön”, erklärt Aljosa. Da der Wettbewerb in Kategorien je nach Alter aufgeteilt ist, war er in der jüngsten.
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Im März wird er wieder bei “prima la musica” in Feldkirch spielen. Als Vorbereitung darauf wird der Jungpianist einige Konzerte in Vorarlberg abhalten. Seine Musiklehrerin Maria Badías unterstützt ihn dabei. “Es ist nicht so einfach, man muss sich immer überlegen, was das Beste für ihn ist, jetzt und auch in ferner Zukunft”, sagt sie. “Aljosa ist ein sehr talentiertes Kind. Er entwickelt sich gut und schnell.” Für “prima la musica” hat sich Aljosa vorgenommen, den ersten Platz zu ergattern. “Das ist das Ziel”, schmunzelt er.

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