Ein Saisonstart wie aus dem Bilderbuch

Schneefälle bescherten fulminanten Wintersportauftakt.
schwarzach Besser hätte diese Skisaison wohl nicht beginnen können. Satte Neuschneemengen verwandelten Vorarlberg gestern, Sonntag, in ein Winterwunderland. Das heizte auch der Lust am Skisport ordentlich ein. Die Liftbetreiber zeigten sich jedenfalls voll und ganz zufrieden. „Mit diesem Ansturm hätten wir nicht gerechnet“, frohlockte Bernd Weitgasser, Betriebsleiter der Sonnenkopfbahnen im Klostertal. Peter Marko, Geschäftsführer der Silvretta Montafon, konnte ebenfalls Gutes berichten: „Der Andrang am Wochenende war deutlich größer als erwartet. Das gibt Hoffnung auf eine erfolgreiche Wintersaison.“ Um die ist auch Andreas Gapp nicht bange, zumindest, was mögliche Wetterkapriolen betrifft: “Wir haben so viel Naturschnee, da mache ich mir keine Sorgen”, versprüht der Obmann der Vorarlberger Bergbahnen und Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahnen, ungeteilte Zuversicht.

Guter Vorverkauf
Das Kleinwalsertal begann im Kleinen. Nur die Söllereckbahn war in Betrieb. Am 8. Dezember folgen Kanzelwand- und Fellhornbahn, ab 15. Dezember sind dann alle Anlagen verfügbar. “Früher als sonst”, merkt Andreas Gapp noch an. Normalerweise startet die Saison im Kleinwalsertal erst um den 20. Dezember. “Die Freude ist groß, dass nach dem frühen Wintereinbruch ein perfekter Start in die Wintersaison möglich war. Die Neuschneezuwächse der vergangenen Tage verwandelten die Bergwelt in ein Winterwunderland. Auch der Saisonkarten-Vorverkauf ist ausgezeichnet angelaufen. Wir spüren, dass die Leute in die Berge und auf die Ski wollen”, sagt Peter Marko. Am Samstag, bei weniger gutem Wetter, kamen 2650 Gäste ins Skigebiet der SiMo, am Sonntag waren es schon 5950 Wintersportler.

Rundum Zufriedenheit
Die Skilifte am Diedamskopf und in Warth liefen am Samstag aus Sicherheitsgründen nicht. “Die Lawinensituation war zu kritisch”, begründete Geschäftsführer Günter Oberhauser. Nach einigen Lawinensprengungen stand am Sonntag dem Skivergnügen dann aber nichts mehr im Weg. Insgesamt tummelten sich rund 2100 Gäste auf den Pisten am Diedamskopf und 750 in Warth. Am Bödele herrscht nach dem Sonntag ebenfalls Zufriedenheit. “Allein am Lanklift hatten wir 8500 Fahrten”, bilanziert Betriebsleiter Gerald Grabherr positiv und ergänzt: “Ein schöner Tag.” Einen solchen hatten auch die Sonnenkopfbahnen mit 2500 Gästen, wobei vor allem einheimische Familien und Besucher aus dem süddeutschen Raum den Weg ins Klostertal fanden.



