Baum stürzte um: Rankweiler Waldkindergarten evakuiert

VN / 20.10.2023 • 13:10 Uhr
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Feuerwehr und Polizei transportierten die Kindergartengruppe zum Feuerwehrhaus. D. Mathis (2)

16 Kinder und drei Erwachsene von der Feuerwehr und Polizei in Sicherheit gebracht.

Rankweil Zu einem besonderen Einsatz führte der Föhnsturm, der am Freitagvormittag vor allem übers Vorarlberger Oberland fegte, in Rankweil: Um 10.17 Uhr wurde die Feuerwehr dort zum Waldkindergarten gerufen. Mehrere Bäume drohten auf den Kindergarten zu stürzen, hieß es in der Alarmierung der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) Feldkirch.

Ein umgestürzter Baum näherte sich bedrohlich der Hütte des Waldkindergartens.
Ein umgestürzter Baum näherte sich bedrohlich der Hütte des Waldkindergartens.

Baum rollte auf Hütte zu

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, erschien die Situation jedoch weniger dramatisch als gemeldet. Markus Mayr, Kommandant der Feuerwehr Rankweil, zu den VN: „Es ist nur ein einzelner Baum umgestürzt und auf die Hütte des Waldkindergartens zugerollt, er hat aber nichts beschädigt. Die Kinder bekamen Angst, schließlich stürmte es heftig. Es waren drei erwachsene Betreuer da, die uns sofort informiert hatten.“

Markus Mayr, Kommandant der Feuerwehr Rankweil: "Wir konnten die Kinder mit Limonade beruhigen."<span class="copyright"> vn/gs</span>
Markus Mayr, Kommandant der Feuerwehr Rankweil: "Wir konnten die Kinder mit Limonade beruhigen." vn/gs

Limonade zur Beruhigung

16 Kinder und drei Erwachsene wurden von der Feuerwehr und der Polizei zur Sicherheit in ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr gebracht, mit dem sie dann bis zum Feuerwehrhaus mitfahren durften. „Dort brachten wir die Gruppe in den Aufenthaltsraum und versorgten die Kinder mit Limonade, um sie zu beruhigen“, so Mayer weiter. Die Angst unter den Kindern sei mittlerweile verflogen. „Sie waren nur etwas schüchtern“, sagt der Kommandant. Die erwachsenen Betreuer hatten inzwischen die Eltern informiert, die alsbald zum Feuerwehrhaus kamen.

„Es ist schlussendlich nichts passiert, so konnten wir die Kinder unversehrt ihren Mamas übergeben“, so Mayr.