Nach umfangreicher Sanierung: Val Blu Hotel wiedereröffnet

Nicht nur die 56 Hotelzimmer wurden generalsaniert, auch das Restaurant im Val Blu wurde aufgehübscht. 2,5 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet. Bei der Eröffnungsfeier wurde aber nicht nur auf die neuen Hotelzimmer, sondern auch auf das 25-jährige Jubiläum des Val Blu angestoßen.
Bludenz Ein „feines Herbstfest“ bei bestem Wetter wurde am Freitag im Val Blu gefeiert. Der Anlass war die Generalsanierung der Hotelzimmer und die Neugestaltung des Restaurants, die nun abgeschlossen sind. „Der Zeitplan hat gehalten“, freut sich Geschäftsführer Jakob Glawitsch. Von März bis August wurden die 56 in die Jahre gekommenen Hotelzimmer mit ihren insgesamt 120 Betten generalüberholt. Vor der Sommersaison wurden die ersten 24 Zimmer in Betrieb genommen, der Rest folgte im September. Man habe nur zwei Tage Bauzeit pro Zimmer gebraucht. Nicht nur die Generalsanierung wurde gefeiert, sondern auch das 25-jährige Jubiläum des Freizeitbads und Sporthotels. „Dass wir die touristische Freizeitinfrastruktur ausbauen konnten, freut mich. Das ist ein Meilenstein zum 25-jährigen Jubiläum“, so Jakob Glawitsch.





Umgesetzt wurde das Vorhaben mit lokalen und regionalen Partnern und Handwerkern. Der Umbau ist ausgerichtet auf die Zielgruppe, die das Val Blu ansprechen will – auf Sportler und Geschäftsreisende. „Bei uns gibt es viel Sportinfrastruktur“, sagte Jakob Glawitsch. Hotelgäste haben zum Beispiel einen direkten Zugang ins Stadion. „Wir profitieren von den Sportlern im Haus“, was auch damit zu tun hat, dass sich Bludenz als Sportstadt Vorarlbergs etabliert hat.





Bürgermeister Simon Tschann – der Stadt gehört das Val Blu zu 100 Prozent – begrüßte zahlreiche Stadträte, die Alpenregion Bludenz und das Stadtmarketing zur Wiedereröffnung des Val Blu Hotels. Auch die Architekten Ursula und Marcus Ender vom Atelier Ender, die die Planung für den Umbau innehatten, waren gekommen. „Es ist nicht immer einfach mit uns in der Politik, sondern eine Herausforderung“, weiß Simon Tschann im Hinblick auf das vorgegebene Budget in Höhe von 2,5 Millionen Euro. „Mit wenig habt ihr viel gemacht.“ Auch Ursula Ender bestätigte, dass die Entscheidungsfindung bis zum Umbau „herausfordernd für alle war“. Man habe aber aus dem, was man finanziell zur Verfügung hatte, „ein hervorragendes Ergebnis herausgeholt“.




Landesrat Christian Gantner gratulierte ebenfalls zum Projekt und ist froh, wieder in der Alpenstadt, im Herzen der fünf Täler, zu sein. Er erzählte, dass er eine ganz besondere Verbindung zum Val Blu habe. Damals, vor 25 Jahren, half er noch als Schreiner bei der Errichtung des Val Blu mit.




Seit der Renovierung der Hotelzimmer hätte das Val Blu Hotel „einen deutlichen Sprung bei den Bewertungen“ gemacht, fügte Jakob Glawitsch an. In der Bauphase habe man erst entschieden, auch das Restaurant aufzuhübschen. Hier wurde die Innenausstattung von der Firma Wohnfloor gestellt. „Das war eine kurzfristige Planungsphase“, aber jetzt sei das Restaurant besser gestaltet und nicht mehr so offen. Den Umbau habe man während des laufenden Betriebs gemacht. Als nächste größere Investition steht die Hallenbadsanierung an. Für die kämpft Jakob Glawitsch schon seit Längerem, wann diese jedoch umgesetzt wird, ist noch nicht klar.





Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Auf die nächsten 25 Jahre des Generationenprojekts Val Blu stießen an die beiden Bludenzer Bürgermeister a. D. Othmar Kraft mit Gattin Rosemarie, Mandi Katzenmayer, Vizebürgermeisterin Andrea Mallitsch, die Stadträte Martina Brandstetter, Andreas Fritz-Wachter, Bernhard Corn und Cenk Dogan, die Stadtvertreter Simone Kofler und Elmar Buda, Stadtamtsdirektor Stefan Morscher, Val-Blu-Ziehvater Klaus Allgäuer, Wiebke Meyer (Alpenregion), Ursula Ender (Atelier Ender), Wolfgang Leitner und Gerald Lang (Eurogast Grissemann), Sandro Preite (Verputz und Trockenbau) mit Gattin Yasmin, Herbert Pretterhofer (Casa Möbel), Nina Fleisch, Katharina Lenhart (Sporteo), Simone Eichler (Red Bull), Nikolas Kositz und Claudio Lenzi (Hypo Vorarlberg), Daniel Tebich (Stadt), Wolfgang Eichler und Christian Födinger (Sparkasse), Raumausstatter Christian Tschofen, Sebastian Reiner und Federico Rovetta (Wohnfloor), Christoph Lorünser (Hotel Traube), Rebekka Rinderer (Kurzfilmfestival Alpinale) mit Tochter Alina und viele andere. VN-JUN







