Darum gab es an manchen Sportplätzen zuletzt kein “Vo üs”

VN / 16.10.2023 • 15:45 Uhr
Darum gab es an manchen Sportplätzen zuletzt kein "Vo üs"
An manchen Sportplätzen gab es im Sommer keine “Vo üs”-Plastikflaschen. VN/Plesch, Vo üs/Hagen

Die beliebten Getränke waren dieses Jahr sehr gefragt. Nicht überall gab es sie daher noch.

Darum geht’s:

  • Die Nachfrage nach “Vo üs”-Produkten war im Sommer sehr groß.
  • Es gab Engpässe in der Produktion, da die Abnehmer mehr bestellten.
  • Alternative Produkte wurden angeboten, aber jetzt ist alles wieder verfügbar.

Höchst, Dornbirn Es ist ein ungewohnter Anblick. Normalerweise reihen sich auf dem Tresen von Zladis FC-Stüble am Höchster Sportplatz die verschiedenen “Vo üs”-Limonaden aneinander. Seit ein paar Wochen ist das allerdings nicht so. Stattdessen stehen andere Marken zum Verkauf bereit. Hintergrund: Es gab schlicht keinen Nachschub der “Vo üs”-Produkte mehr. Betroffen waren davon gleich mehrere Sportplätze in Vorarlberg.

“Es haben schon ein paar Spieler und Eltern nachgefragt, was los ist, schließlich sind die Limonaden und Säfte sehr beliebt”, sagt Kiosk-Betreiber Zlatko Erdevicki. Dabei geht es beinahe ausnahmslos um die Plastikflaschen der “Vo üs”-Produkte. An den Sportplätzen im Ländle herrscht nämlich striktes Glasverbot. Darin liegt einer von mehreren Gründen für die Knappheit in diesem Sommer, wie Philipp Wüstner, Leiter Vertrieb und Marketing von “Vo üs” erklärt.

Zurzeit gehen bei Zladis FC-Stüble andere Limonaden über die Theke. <span class="copyright">VN/Plesch</span>
Zurzeit gehen bei Zladis FC-Stüble andere Limonaden über die Theke. VN/Plesch

Große Nachfrage nach “Vo üs”-Limonade

“Die Nachfrage nach Vo üs-Produkten ist massiv angestiegen und war über den Sommer so groß, dass die Produktion nicht mehr hinterhergekommen ist”, berichtet er. Da sei es schwierig, die Balance zu halten. Dahinter stehen mit der Mohrenbrauerei und der Brauerei Frastanzer immerhin gleich zwei große Abnehmer, die Limonade abrufen. Und die hatten einen erfolgreichen Sommer. Sowohl an den Sportplätzen als auch mit gut besuchten Veranstaltungen. Die Abnahme durch die Brauereien war daher höher als erwartet.

Philipp Wüstner (Mitte) freut sich mit den beiden Geschäftsführern Thomas Pachole (l.) und Kurt Michelini (r.) über die große Nachfrage. <span class="copyright">Vo Üs/Hagen</span>
Philipp Wüstner (Mitte) freut sich mit den beiden Geschäftsführern Thomas Pachole (l.) und Kurt Michelini (r.) über die große Nachfrage. Vo Üs/Hagen

Dazu kommt, dass die PET-Flaschen – im Gegensatz zu den Glasflaschen – nicht in Vorarlberg abgefüllt werden. Wie berichtet, läuft die Abfüllung seit über einem Jahr im deutschen Oberstaufen. Da es beim dort ansässigen Allgäuer Alpenwasser selbst eine hohe Nachfrage gegeben habe, sei es zu Produktionsverzögerungen gekommen, erklärt Wüstner.

Maßnahmen für kommendes Jahr gesetzt

Er betont aber: “Es gab aber immer eine Alternative.” Auch, wenn es schmerze, andere Produkte anbieten zu müssen. “Wichtig ist, dass der Kunde versorgt ist.” Um dieses Szenario in Zukunft zu vermeiden, hat das Unternehmen allerdings bereits Maßnahmen gesetzt. Kommenden Sommer soll es anders laufen.

Nach dem Training und bei den Spielen ist bei Zladi Hochbetrieb. <span class="copyright">VN/Plesch</span>
Nach dem Training und bei den Spielen ist bei Zladi Hochbetrieb. VN/Plesch

Wüstner sieht es positiv: “Es ist ein gutes Zeichen, die Vo üs-Produkte sind sehr gefragt.” Mittlerweile sei zudem alles wieder verfügbar. Ein paar Wochen geht es auf und neben den heimischen Sportplätzen schließlich noch rund. Die Höchster Fußballer nehmen die Lieferengpässe auf jeden Fall entspannt. Immerhin hätte es auch schlimmer kommen können: “Aber Bier gab es ja zum Glück durchgehend mehr als genug”, sagt Obmann Manuel Plankensteiner mit einem Lachen.

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