Der St. Antöner Hock mit neuem Namen und neuer Pächterin

VN / 11.10.2023 • 10:55 Uhr
Jowita und Christoph betreiben als neue Pächter das Dorfbistro "Zum Hock" in St. Anton.
Jowita und Christoph betreiben als neue Pächter das Dorfbistro "Zum Hock" in St. Anton.

Jowita ist die neue Pächterin des Dorfbistros in St. Anton. Ihr “Zum Hock” öffnet am Donnerstag, 12. Oktober, um 17 Uhr. Die Schrunserin führt das Lokal ganz im Sinne ihrer Vorgänger und der Gemeinde weiter. Vieles bleibt beim Alten.

St. Anton „Zum Hock“ – so heißt der ehemalige St. Antöner Hock mit der neuen Pächterin Jowita. Am Donnerstag, 12. Oktober, um 17 Uhr eröffnet sie das Dorfbistro.

Im Großen und Ganzen bleibt alles beim Alten, denn Jowita führt das Bistro ganz im Sinne ihrer Vorgänger, Helmut Schoder und Eva-Maria Vonier, und der Gemeinde weiter. Die Einrichtung übernimmt Jowita so, wie sie ist. Auf der Karte werden Kleinigkeiten wie Toasts und Schnitzel angeboten – mehr gibt die Küche auch nicht her.

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Jowita kann schon auf jahrelange Gastronomieerfahrung zurückblicken. 13 Jahre war sie bei Tobias Kieber, der in Schruns das Flintstones, die Mobar und das Oneway betreibt, angestellt, sechs Jahre davon als Kellnerin. Ihre Mutter hat öfters auf Hochzeiten gekocht. „Da bin ich immer dabei gewesen“, erzählt Jowita, die gelernte Verkäuferin ist. Das Gastgewerbe gefällt ihr. „Das macht mir Spaß. Als Kellnerin habe ich meine Arbeit, denke ich, auch gut gemacht.“

Die Einrichtung bleibt gleich.
Die Einrichtung bleibt gleich.

Ihr Lebenspartner Christoph wird in der Küche aushelfen. Vorerst werden die beiden alleine das Lokal führen. „Es war immer schon mein Traum gewesen, ein eigenes Lokal zu haben“, sagt Jowita, die ursprünglich aus Polen kommt und seit 16 Jahren in Schruns lebt.

Am Montag sah es noch etwas chaotisch aus.
Am Montag sah es noch etwas chaotisch aus.

Bürgermeister Helmut Pechhacker freut sich, dass eine rasche Nachfolge gefunden wurde. „Wir wünschen Jowita viel Erfolg und hoffen, dass es klappt.“ Er zieht den Hut vor so einer Entscheidung, in Zeiten wie diesen, wo alles teurer wird, einen Gastronomiebetrieb zu übernehmen, doch Jowita ist zuversichtlich: „Der Schatten von Corona fällt weg. Die Leute trauen sich wieder, rauszugehen.“

Helmut Pechhacker gratuliert dem neuen Pächterpaar.
Helmut Pechhacker gratuliert dem neuen Pächterpaar.

Die Lage des neuen „Zum Hock“ ist zumindest vielversprechend, befinden sich hier doch die Vereine wie die Feuerwehr, der Musikverein und die Aerobic-Gruppe. Die Hauptstraße ins Montafon, an der das Bistro liegt, sorgt dafür, dass nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen anhalten, denn Jowita will eine gute Durchmischung zwischen Einheimischen und Touristen erzielen. „Die Lage ist perfekt“, sagt Helmut Pechhacker. „Keine Nachbarn und man wird von der Hauptstraße aus gesehen.“

Der St. Antöner Hock bzw. jetzt mit dem neuen Namen "Zum Hock" liegt direkt an der Hauptstraße.
Der St. Antöner Hock bzw. jetzt mit dem neuen Namen "Zum Hock" liegt direkt an der Hauptstraße.

Sechs Bewerbungen hat die Gemeinde auf das Stelleninserat gehabt. Drei Bewerber wurden schon am Anfang abgelehnt, die anderen drei wurden eingeladen, ihr Konzept dem Gemeindevorstand vorzustellen. „Das war reines Bauchgefühl“, sagt Helmut Pechhacker zur Entscheidung, Jowita den Zuschlag zu geben.