Musik, Kulinarik und Entschleunigung

Das Stegafest in der Bludenzer Altstadt war auch in der dritten Auflage ein voller Erfolg.
Bludenz Das Stegafest, das durch den Verein für Tourismus und Freizeit vor fünf Jahren erstmals initiiert wurde, bildet eine Erfolgsgeschichte, wie es sich auch bei der dritten derartigen Veranstaltung, die am vergangenen Donnerstagabend unter dem Motto „Vom Oberen Tor bis zum Himmel“ stattfand, zeigte.


„Wir nützen die komplette überdachte Schlossstiege, die Kirchgasse und heuer erstmals auch den Vorplatz der Laurentiuskirche für das Stegafest. Die namensgebende Stiege wird ausnahmsweise einmal nicht zum Hinauf- oder Hinuntergehen benutzt, sondern lädt im Rahmen unseres Festes zum Verweilen ein“, erläuterte Alfons Feuerstein, Mitglied beim Verein für Tourismus und Freizeit, die gelungene Namensgebung.
Das Stegafest diene auch zur Belebung dieses Stadtteils, das dadurch erst so richtig zur Geltung komme.


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<br>Sommerliche Kulinarik
Neben dem geselligen Zusammensein gab es auch kulinarische Köstlichkeiten, dafür sorgten Bludenzer Gastronomen wie das Hotel/Restaurant Der Löwen, das Schlosshotel Dörflinger, die Brauerei Fohrenburg, der Herr Muk und der Weinpunkt.


Die Veranstaltung wurde durch den renommierten Musiker Philipp Lingg in gewohnt amüsanter Weise live untermalt, später war dann DJ Harry K. vor der Laurentiuskirche zu hören. Diese Kombination erwies sich als sehr geglückt, die vielen Besucher waren allesamt begeistert.


Alfons Feuerstein lobte insbesondere die Gastronomin Bianca Wieshofer, die bei der Organisation dieses Events federführend war. „Es ist einfach ein wunderbarer Platz zum Zusammenkommen und zum Feiern. Schon die ersten beiden Veranstaltungen waren bestens besucht und auch heute sind wieder viele Festgäste vor Ort. Ich war schon bei der ersten Veranstaltung vor fünf Jahren überrascht, was für ein Besuchermagnet das Stegafest darstellt. Vielleicht macht hier ja den besonderen Reiz aus, dass zu Mittag im Schnitt 800 Fahrzeuge durch die Herrengasse fahren und dieser Platz nun, im Rahmen des Stegafests, ganz anders bespielt wird. Statt Hochfrequenz steht Entschleunigung an“, zeigte sich auch Christoph Marcabruni (Der Weinpunkt) begeistert. BI

