Cobra-Einsatz nach Attacke mit Samurai-Schwert in Kennelbach: Weitere Details

Am Samstag kurz vor Mitternacht wurde das Sondereinsatzkommando Cobra nach Kennelbach gerufen. symbol/Apa
Am Samstag kurz vor Mitternacht musste wegen einer Auseinandersetzung ein Wohnhaus evakuiert werden.
Kennelbach Es war gegen 23.50 Uhr, als die Polizei von einem Anrufer über Streitigkeiten in einer Wohnung in Kennelbach informiert wurde. Als die Beamten mit einer Streife vor Ort eintrafen, wurden sie mit einer ernsthaften Lage konfrontiert: Sie stellten fest, dass eine beteiligte Person während der Auseinandersetzung mit einem Samurai-Schwert an der Hand verletzt wurde.
Akute Gefährdungslage
Die Gefährdungslage während der Amtshandlung stellte sich als akut heraus, so wurde neben weiteren Polizeistreifen auch das Sondereinsatzkommando Cobra beigezogen. Ebenso musste das Wohnhaus evakuiert werden.

Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später festgenommen und das Samurai-Schwert im Bereich des Hauses sichergestellt werden. Erst nachdem eine Gefährdung der Hausbewohner ausgeschlossen werden konnte, wurde die Evakuierung aufgehoben.
Eine “Freundschaftsgeschichte”
Nähere Informationen möchte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht herausgeben, nur so viel: Laut Landespolizeidirektion war der Konflikt im Zusammenhang mit einer „nicht ganz durchschaubaren Freundschaftsgeschichte zwischen Mutter, Tochter und Nachbarn“ ausgebrochen. Eine „Freundschaftsgeschichte“ also, die offensichtlich zu eskalierenden Unstimmigkeiten geführt haben muss.
Opfer eher leicht verletzt
Das Opfer sei durch die Attacke eher leicht verletzt worden, hieß es. Es erfolgen Anzeigen wegen Körperverletzung und nach dem Waffengesetz.