Taxi kracht in Hard gegen abbiegendes Polizeiauto: Fünf Verletzte

VN / 25.08.2023 • 11:05 Uhr
Der Dienstwagen und das Taxifahrzeug wurden bei der Kollision total beschädigt. <span class="copyright">m. shourot</span>
Der Dienstwagen und das Taxifahrzeug wurden bei der Kollision total beschädigt. m. shourot

Einsatzwagen mit Blaulicht kollidierte auf der Rheinstraße mit Taxifahrzeug.

Hard Am Freitag gegen 1 Uhr wurde eine Polizeistreife von der Landesleitzentrale zu einem Einsatz nach Hard beordert. Der Fahrer des Einsatzwagens, der auf der Rheinstraße L 202 von Fußach kommend in Fahrtrichtung Bregenz unterwegs war, aktivierte sofort das Blaulicht. Somit einsatzmäßig unterwegs, beabsichtigte der Lenker am Steuer des Polizeiwagens nach links in die Landstraße abzubiegen.

Grüne Ampeln und Blaulicht

Gleichzeitig fuhr eine Taxilenkerin, die vier Fahrgäste im Pkw hatte, in entgegensetzte Richtung nach Fußach. Sie wollte dieselbe Kreuzung in gerader Fahrtrichtung passieren. Die Ampel zeigte in diesem Moment für beide Fahrzeuge Grünlicht. Auf Höhe der Kreuzung Rheinstraße/Landstraße kam zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen.

Taxi kracht in Hard gegen abbiegendes Polizeiauto: Fünf Verletzte

Das Taxifahrzeug touchierte dabei frontal die rechte Vorderseite des Polizeifahrzeuges. Die Lenkerin des Taxis sowie zwei ihrer vier Fahrgäste erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden zur weiteren Abklärung in die Krankenhäuser von Dornbirn und Bregenz eingeliefert.

Die Verletzten wurden von der Rettung in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. <span class="copyright">M. Shourot</span>
Die Verletzten wurden von der Rettung in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. M. Shourot

Der Lenker des Polizeifahrzeuges und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt und zu den Landeskrankenhäusern Bregenz und Feldkirch gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Der durchgeführte Alkomattest mit der Taxilenkerin und dem Lenker des Polizeifahrzeuges ergab 0,00 mg/l und verlief somit negativ.

Starkregen

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte Starkregen mit regennasser Fahrbahn. Am Einsatz waren neun Beamte der Bundespolizei, fünf Rettungswagen mit jeweils zwei Sanitätern sowie ein Notarztwagen mit Besatzung beteiligt. Die Unfallaufnahme sowie die Anzeigeerstattung erfolgt durch die Polizeiinspektion Bregenz. Die konkrete Schuldfrage müsse laut Landespolizeidirektion noch rechtlich geklärt werden.