“Radeln ohne Alter” geht jetzt auch im Sozialzentrum Frastanz

Neue Rikscha des Sozialzentrum Frastanz wurde beim Sommerfest feierlich eingeweiht.
Im Sozialzentrum Frastanz sorgt eine Neuanschaffung für Begeisterung: Dank der Unterstützung der Firmen Rondo Ganahl AG aus Frastanz sowie Pretterhofer aus Feldkirch konnte eine E-Rikscha angeschafft werden. Nicht mehr so mobilen Bewohnern soll die Rikscha die Möglichkeit bieten, die Gemeinde zu erkunden und ihre früheren Wohnorte zu besuchen.

Die feierliche Einweihung der Rikscha fand im Rahmen des jährlichen Sommerfestes in Anwesenheit von Klaus Marczinski, Geschäftsführer des Sozialzentrums Frastanz, sowie Bürgermeister Walter Gohm statt. Udo Nachbauer und Jürgen Pretterhofer waren als Vertreter der Sponsoren ebenfalls vor Ort, um ihre Unterstützung für das Projekt zu bekunden. Pfarrer Norman Buschauer nahm die Segnung der Rikscha vor.

Bei den ersten Ausfahrten der Rikscha war Elke Fitz von Radlen ohne Alter mit von der Partie, um mit Bewohnern, Interessierten sowie zukünftigen Rikscha-Piloten eine kleine Runde zu drehen. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem durch einen Auftritt der Kindertanzgruppe des Trachtenvereins sowie des Musikvereins, der die Bewohner und Besucher mit einigen Ständchen unterhielt.

Die Idee zur Anschaffung der Rikscha entstand bereits vor einem Jahr, als Bewohner des Sozialzentrums Frastanz die Gelegenheit hatten, in Rikschas Platz zu nehmen und die Gemeinde zu erkunden. Bürgermeister Walter Gohm betonte damals die Bedeutung dieser Aktion und dankte den engagierten Freiwilligen für die willkommene Abwechslung im Sozialzentrum.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Bewohner und deren Angehörigen wurde im Vorjahr beschlossen, ebenfalls eine eigene Rikscha für das Sozialzentrum anzuschaffen. Klaus Marczinski, Geschäftsführer des Sozialzentrums, äußerte sich damals optimistisch: “Wir werden heute auf die Resonanz der Bewohner achten und uns anschließend überlegen, ob wir eine eigene Rikscha anschaffen.” Die Rückmeldungen der Bewohner fielen eindeutig aus: Sie kehrten gut gelaunt, erzählfreudig und lachend von ihren Ausflügen zurück.

Die neue Rikscha eröffnet den Bewohnern des Sozialzentrums nun ganz spontane Ausflugsmöglichkeiten, sei es für einen Besuch in Feldkirch, um sich ein Eis zu gönnen, oder um das sich verändernde Ortsbild von Frastanz genauer zu betrachten. Rikschafahrten fördern die soziale Teilhabe und ermöglichen es den Bewohnern, mit ihren Angehörigen über die Veränderungen in der Gemeinde zu diskutieren.

Die großzügige Unterstützung der Sponsorenfirmen zeigt einmal mehr das soziale Engagement und die Verbundenheit der Unternehmen. Udo Nachbauer sowie Jürgen Pretterhofer äußerten sich begeistert über die gelungene Einweihung der Rikscha und betonten die Bedeutung solcher Projekte.

Die Verantwortlichen des Sozialzentrums Frastanz sind stolz auf die neue Anschaffung und freuen sich darauf, mit der Rikscha den Bewohnern weiterhin unvergessliche Ausflüge zu ermöglichen. Ehrenamtliche Rikscha-Piloten wie Elke Fitz werden weitere gesucht.

