Arge Mobile Hilfsdienste wird 25 Jahre alt

Dachverband der Vorarlberger MoHis feierte in Dornbirn.
Dornbirn Die ARGE Mobile Hilfsdienste zog auf ihrer 24. Generalversammlung im Kolpinghaus Dornbirn Bilanz und lud anschließend in die inatura zum Jubiläumsfest: 25 Jahre Füreinander und Miteinander.

Die Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste feiert diesen Monat ihren 25. Geburtstag. Seit 1998 wirken die örtlichen Mobilen Hilfsdienste unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach. Miteinander werden ältere und betreuungsbedürftige Menschen unterstützt, damit sie so lange wie möglich zuhause in ihrer gewohnten Umgebung gut leben können. Für den damaligen Landesrat Hans-Peter Bischof war die Gründung am 23. Juni 1998 “ein großer Tag für die soziale Landschaft Vorarlbergs”. Obfrau Kitty Hertnagel und Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen zogen bei der GV Bilanz aus dem Jahr 2022.

Im Jahr 2022 standen 1850 Helferinnen und Helfer im Einsatz und leisteten 606.278 Einsatzstunden für die Klienten. Die 48 MoHis betreuen 5222 Personen, 17 Tagesbetreuungen werden zudem von MoHis geführt. 14 Prozent aller Helferinnen und Helfer haben eine Heimhilfeausbildung absolviert, die Zahl der Anstellungen ist auf 13 Prozent gestiegen. Der Männeranteil liegt bei acht Prozent. “Von höchster Bedeutung ist die ideelle Wertschöpfung für betreuungsbedürftige Mitmenschen, sie können zuhause in gewohnter Umgebung den Lebensabend verbringen”, so Kitty Hertnagel.

Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen erläuterte in ihrem Bericht die vielfältigen Aufgaben und laufenden Projekte wie das Sturzpräventionsprogramm OTAGO, das gemeinsam mit Sicheres Vorarlberg umgesetzt wurde. Betreute Mittagstische, Essen auf Rädern, Mobile Familienentlastung, Tagesbetreuung, und seit der Pandemie auch vermehrt Aushilfe in Pflegeheimen und steigende Mehrstundenbegleitungen zählen zu den Angeboten des MoHi. Das Helfer-Treffen, 2022 mit über 600 Teilnehmenden in Feldkirch, wird im Zweijahresrhythmus als größeres Dankeschönfest veranstaltet.

Bei der an die GV folgenden Feier in der inatura, moderiert von “Frau Gertraud”, einer pfiffigen Figur der Figurenspielerin Frauke Jacobi, standen zwei Gespräche am Runden Tisch sowie der Dank an alle Beteiligten im Vordergrund. Nach einem Rückblick auf die Gründungsjahre und laufenden Herausforderungen wurde vor allem gedankt: “Dank gilt den Gründern für ihren Weitblick, den Helferinnen und Helfern, die mit vollem Herzen täglich für die betreuten Menschen da sind, den Einsatzleitern für ihr wertvolles Engagement ebenso wie den ehrenamtlichen Funktionäre für die konstruktive Zusammenarbeit“, sagte Obfrau Hertnagel, „und zu guter Letzt danken wir unseren Klienten und ihren Angehörigen für ihr Vertrauen in uns”. Mit Musikbegleitung von Evelyne Mennel-Fink, Pia Mennel und Philipp Lingg und einem Buffet klang die Feier aus. AFP

