Seltenes Ereignis war Grund zum Feiern

Nüziders war aufgrund der Primiz von Gabriel Steiner in Feierlaune.
Nüziders In den letzten Wochen haben die Nüziger alle Hebel in Bewegung gesetzt, um zu Ehren Gabriel Steiners ein Fest auszurichten, bei dem man sich hundertprozentig wohl fühlt und von dem noch in Jahren gesprochen werden wird. Daher hatten die rund 5000-Seelen-Gemeinde und der Primiziant selbst Jung und Alt zum Mitfeiern des seltenen Ereignisses eingeladen.


Festzug zur Pfarrkirche
Seinen Anfang nahm der Festtag um 8.45 Uhr mit der Aufstellung bei Gabriel Steiners Heimathaus in der Landstraße und der Segnung des Primizgewandes durch den Pfarrer von Thüringen, Jodok Müller. Der anschließende gemeinsame Festzug zur Pfarrkirche mündete um 9.30 Uhr in der Primizmesse, bei der Jodok Müller die Festpredigt hielt.



Die musikalische Gestaltung übernahmen der Nüziger Kirchenchor mit Kantorinnen sowie Gastsängerinnen des Trachtenvereins und des Chors Effata. Danach zogen die Teilnehmenden zum Bildungscampus. Alle waren eingeladen, dort mitzufeiern. Ab dem frühen Nachmittag spendeten Gabriel Steiner und Jakob Geier den zahlreichen Interessierten den Einzelprimizsegen bei der Volksschule. Die Leute standen Schlange, um den besonderen Segen zu empfangen.



Zu den Gratulanten, die Gabriel Steiner die besten Wünsche mit auf den geistlichen Weg gaben, zählten neben Generalvikar Hubert Lenz, dem Dompfarrer und Vorarlberger Jugendseelsorger Fabian Jochum, Pfarrer Karl „Charly“ Bleiberschnig und dem Götzner Pfarrer Rainer Büchel auch seine Eltern Norbert und Angelika Steiner, sein Großvater Wernhard Wittwer mit Freundin Gertrud Öttl, der Landtagsabgeordnete und Rechtsanwalt Clemens Ender, der Nüziger Bürgermeister Peter Neier mit Gattin Anita, das künftige Nüziger Gemeindeoberhaupt Florian Themessl-Huber, dessen Mutter Edith Themessl-Huber, Martin Frohner mit Tochter Patrizia, Martin und Pia Dünser, Rafaela Tschann, Loreen Längle, Andreas Tschann und Daniela Erhard.


Die Sonnenberger Trachtengruppe Nüziders nach dem Fest sagte: „Lieber Gabriel, wir sind dir dankbar und zugleich unglaublich stolz, dich in unserem Verein zu haben. Auf deinem neuen Lebensweg wünschen wir dir von Herzen alles Gute und dass du ganz oft Zeit für uns hast.“ SCO



