LKH Bludenz ehrt langjährige Mitarbeiter

VN / 09.06.2023 • 14:45 Uhr
Ehrung im LKH Bludenz mit Primar Alois Suessenbacher, Pflegedirektor Herbert Keim, Direktor Andreas Lauterer, Fabiola Vonier, Landesrätin Martina Ruescher. <span class="copyright">Alle Bilder: Mathis Fotografie</span>
Ehrung im LKH Bludenz mit Primar Alois Suessenbacher, Pflegedirektor Herbert Keim, Direktor Andreas Lauterer, Fabiola Vonier, Landesrätin Martina Ruescher. Alle Bilder: Mathis Fotografie

Neo-Pensionisten wurden verabschiedet und Dienstjubilare gefeiert.

Bludenz Letzte Woche hat das Landeskrankenhaus Bludenz im feierlichen Rahmen seine Dienstjubilare und Dienstjubilarinnen des Jahres 2022 geehrt. Gleichzeitig wurden all jene Kollegen und Kolleginnen verabschiedet, die in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt sind. Mit ihrem reichen Erfahrungsschatz sind langjährige Mitarbeitende eine wichtige Stütze des Gesundheitswesens. Das gilt umso mehr mit Blick in die Zukunft.

Mit Freude nutzte die Krankenhausleitung, Chefärztin Primaria Dr. Ruth Krumpholz, Pflegedirektor Herbert Keim und Verwaltungsdirektor Andreas Lauterer, die Gelegenheit, die Mitarbeitenden für ihre Verbundenheit auch heuer wieder hochleben zu lassen. Insgesamt 48 von ihnen feierten dieses Mal im Beisein von Gesundheitslandesrätin Marina Rüscher und Direktor Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG), ihr Jubiläum – mit zehn bis 35 Jahren Unternehmenszugehörigkeit.

Gemeinsam bringen es die Jubilare auf beeindruckende 975 Arbeitsjahre. Ebenso wie die 13 „frischgebackenen“ Pensionisten haben sie im Laufe ihrer Zeit am LKH Bludenz maßgeblich zur Gesundheit der Vorarlberger Bevölkerung beigetragen. „Ich danke allen Kollegen und Kolleginnen im Ruhestand herzlich für ihren großen Einsatz und wünsche viel Freude und Gesundheit für den nächsten Lebensabschnitt! Ich bin jedes Mal dankbar, zu sehen, wie viele Menschen über lange Jahre in Vorarlbergs Spitälern mit hohem Engagement tätig sind und bin überzeugt, dass wir auch dank dieser großen Expertise die Herausforderungen im Gesundheitsbereich gut bewältigen werden“, so Gesundheitslandesrätin Marina Rüscher.

Verwaltungsdirektor Andreas Lauterer wandte sich dann mit persönlichen Worten an die Jubilare und Neo-Pensionisten und bedankt sich für ihre große Motivation. Er betonte außerdem: „Mit ihrer langjährigen Treue und ihrem unermüdlichen Arbeitseinsatz bilden unsere Mitarbeitenden den Grundstein für eine gute Patientenversorgung. Ihre Erfahrung und Fachkenntnisse sind unverzichtbar und prägen dieses Haus entscheidend mit.“

Herausfordernde Personalsituation

Seit über vier Jahrzehnten spielt das Bludenzer Spital mit seinem engagierten Team eine wichtige Rolle innerhalb der heimischen Gesundheitslandschaft. Der Mangel an qualifiziertem Personal ist derzeit allerdings auch hier spürbar. „Betroffen ist hier insbesondere der medizinische Bereich und dies punktuell“, konkretisiert KHBG-Geschäftsführer Gerald Fleisch. Darauf habe man bereits reagiert und eine Reihe von Maßnahmen gesetzt. „Diese sollten bis Herbst fruchten und die Situation längerfristig stabilisieren.“ In der Pflege hielten sich Ein- und Austritte in den vergangenen Monaten indessen die Waage. Und an der Interdisziplinären Intensivstation (IMCU) beispielsweise sind schon seit geraumer Zeit wieder alle Pflegestellen besetzt.

Medizinische Fachbereiche bleiben in Bludenz

Die Verantwortlichen geben erneut ein klares Bekenntnis zum Standort Bludenz ab. Landesrätin Marina Rüscher stellt klar: „Im Spitalscampus Vorarlberg brauchen wir jedes Haus.“ Die medizinischen Fachbereiche des LKH Bludenz werden weiterhin vor Ort bestehen bleiben. Die engere Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch eröffnet dabei für das LKH Bludenz, seine Mitarbeitenden und auch die Patienten neue Chancen und Verbesserungspotenzial.