Nüziger feiern mit ihrem Priester Gabriel

Auf die Priesterweihe im vollbesetzten Feldkircher Dom folgt nun die Primiz in Nüziders.
Feldkirch/Nüziders „Was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute.“ Mit diesen Worten aus dem pfingstlichen Tagesgebet luden die beiden Diakone Gabriel Steiner aus Nüziders und Jakob Geier aus Salzburg neulich in den Fedkircher Dom St. Nikolaus zu ihrer Priesterweihe.



Diözesanbischof Benno Elbs spendete das Sakrament durch Handauflegung und Gebet. Für Elbs ist der Beruf des Priesters der schönste, den es gibt auf der Welt.
„Die Menschen brauchen die Priester“, weiß auch Generalvikar Hubert Lenz aus Erfahrung. Begleitet wurde der Weiheakt vom Geläute der großen, mehr als acht Tonnen schweren Glocke im Katzenturm, der größten in ganz Vorarlberg. Der Kirchenchor Nüziders gestaltete die Liturgie musikalisch mit. Die Nüziger Kantorinnenschola übernahm die Sologesänge.


Zu den zahlreichen Gratulanten, die den Neupriestern den Segen Gottes mit auf den Weg gaben, zählten neben Bischof Elbs und Generalvikar Lenz die Priester Fabian Jochum (Dompfarrer von Feldkirch und zudem Vorarlberger Jugendseelsorger), P. Kolumban Reichlin (Rom), P. Martin Werlen (St. Gerold), P. Guido Kobiec (Leiter des Seelsorgeraumes Bludenz), Dekan P. Adrian Buchtzik (Lech), Lukas Bonner (Innermontafon), Kaplan Mathias Bitsche (Seelsorgeraum Bludenz), Bruno Bonetti (Raggal), der aus Schruns stammende Rankweiler Pfarrer und Wallfahrtsseelsorger Walter Juen und der in Thüringen aufgewachsene, im Vorderwald wirkende Pfarrer Josef Walter.

Alles Gute wünschten den neuen „Dienern im Weinberg des Herrn“ zudem der Feldkircher Bezirkshauptmann Herbert Burtscher mit Gattin Christine, der Feldkircher Bürgermeister Wolfgang Matt, Bürgermeister Peter Neier aus Nüziders, der ehemalige Landtagsabgeordnete Josef Türscher mit Gattin Susanne und die Medienreferentin des Blasmusikverbandes Vorarlberg, Sara Kapeller, begleitet von ihrer Mutter Eva Kapeller sowie die Nüziger Zwillinge und Chorsängerinnen Barbara Dressel und Manuela Schallert.





Primiz im Heimatdorf
An Fronleichnam, Donnerstag, 8. Juni, beginnt um 9.30 Uhr die heilige Messe mit Segnung des Primizgeschirrs. Anschließend steht die Fronleichnamsprozession durchs Dorf auf dem Programm.


Am Sonntag, 11. Juni, rufen die fünf Glocken zur feierlichen Primiz. Der Festtag nimmt seinen Anfang um 8.45 Uhr mit der Aufstellung beim Heimathaus (Landstraße 20) und der Segnung des Primizgewandes um 9 Uhr. Der anschließende gemeinsame Festzug zur Pfarrkirche mündet in die Primizmesse. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Nüziger Kirchenchor mit Kantorinnen, Gastsängerinnen des Trachtenvereins und des Chores Effata.
Danach ziehen die Teilnehmenden zum Bildungscampus. Alle sind eingeladen, dort mitzufeiern und finden bei Speis und Trank Gelegenheit zur persönlichen Begegnung und zum geselligen Austausch. Ab 13.30 Uhr wird der Einzelprimizsegen bei der Volksschule gespendet.


Die Nachprimiz wird am 15. Juni, um 17 Uhr, im Sozialzentrum Nüziders stattfinden. Die Pfarrei, die Gemeinde, viele Nüziger Vereine und Primiziant Gabriel Steiner laden herzlich ein. SCO
