Ursache des Flugunfalls mit Vorarlberger Todesopfern nun geklärt

Paar aus Dornbirn kam bei Flugzeugabsturz im Jahr 2016 ums Leben. Die Untersuchungen sind nun abgeschlossen.
Schwarzach, Leutkirch Die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig veröffentlichte nun den – den VN vorliegenden – Abschlussbericht nach dem Absturz einer deutschen Propellermaschine im September 2016 bei Leutkirch im Allgäu. Bei dem Flugunfall kamen neben dem 33-jährigen deutschen Piloten ein 28-jähriger Vorarlberger und seine 26-jährige Freundin ums Leben (die VN berichteten). Beide stammten aus Dornbirn.
Maschine plötzlich unkontrollierbar
Der Rundflug mit Zielpunkt Friedrichshafen sollte ein Geburtstagsgeschenk des 28-Jährigen für seine Freundin sein. Doch kurz nach dem Start von einem Flugplatz bei Leutkirch wurde die Propellermaschine plötzlich unkontrollierbar und schlug auf einer Wiese auf. Sämtliche Insassen waren sofort tot.

Der deutsche Pilot hatte zuvor noch einen Notruf wegen Motorproblemen gesendet, ehe der Funkkontakt abriss. Das zerschellte Flugzeug mit den Todesopfern wurde rund zehn Minuten später in der Nähe von Nannenbach entdeckt.

Steuerkette zerrissen
Nach jahrelangen Untersuchungen ist die Absturzursache nun geklärt. Demnach war ein Ausfall des Triebwerks aufgrund eines Motorschadens für die tödliche Havarie verantwortlich. Ein Riss der stark verschlissenen Steuerkette im Motor hatte zum Ausfall des Triebwerks geführt. Wie die Flugunfalluntersuchungsstelle anführt, war dies einer Verkettung von Fehlern bei der Einhaltung und Kontrolle der Wartung geschuldet.

Als der Pilot versucht habe, das Triebwerk wieder zu starten, habe er Zeit für eine Notlandung verloren und die Geschwindigkeit für einen Gleitflug nicht entsprechend angepasst.