Neue Umfahrungsstraße für Galgenul?

VN / 02.06.2023 • 18:03 Uhr
Noch wird die Brücke über die Valiserabahnstraße saniert, weshalb sie gesperrt ist, aber gewünscht ist, dass diese Straße irgendwann zur Lkw-tauglichen Umfahrungsstraße nach Gargellen hin wird. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Noch wird die Brücke über die Valiserabahnstraße saniert, weshalb sie gesperrt ist, aber gewünscht ist, dass diese Straße irgendwann zur Lkw-tauglichen Umfahrungsstraße nach Gargellen hin wird. VN/JUN

Durch Galgenul soll es eine Lkw-taugliche Umfahrungsstraße geben. Gleichzeitig soll die Aufenthaltsqualität um die Valiserabahn herum verbessert werden. Während Letzteres kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden kann, wird die Umfahrungsstraße wohl noch mehrere Jahre Planungszeit in Anspruch nehmen – falls diese überhaupt je kommen sollte, denn das prüft derweil ein Ingenieurbüro.

St. Gallenkirch Dass Straßenprojekte lange dauern, sieht man an der Ortsumfahrung Lorüns. Auch in St. Gallenkirch gibt es ein solches Umfahrungsprojekt, das aber noch in den Kinderschuhen steckt. Geplant ist eine Umfahrungsstraße durch Galgenul, die Lkw-tauglich ist. Die Zufahrt mit Brücke über die Valiserabahnstraße ist eine öffentliche Privatstraße und soll in diesem Zuge zur Landesstraße werden. Momentan prüft das Brucker Ingenieurbüro, ob eine Umfahrungsstraße machbar ist oder nicht.

Auf dem SiMo-Bauhof soll bald eine Hochgarage stehen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auf dem SiMo-Bauhof soll bald eine Hochgarage stehen. VN/JUN

Geplant ist eine Umfahrungsstraße, die hinter dem Bauhof der Silvretta Montafon (SiMo) und noch vor dem Suggadinbach nach rechts abbiegt. Die Umgehungsstraße soll dann wieder in die Gargellnerstraße münden. Bei den Plänen mitberücksichtigt werden muss die Trassenfreimachung für eine eventuelle Bahnverlängerung ins hintere Montafon. Doch bis diese Umfahrungsstraße überhaupt spruchreif wird, dauert es noch ein paar Jahre: „Vor zehn bis 15 Jahren wird da sicherlich nichts passieren“, so Bürgermeister Josef Lechthaler. Die Brücke über die Ill, die momentan saniert wird, sei auf Dauer nicht ideal. Schon jetzt ist sie zu Spitzenverkehrszeiten ein Nadelöhr.

Der Schotterparkplatz gegenüber der Valiserabahn-Talstation weicht nächstes Jahr dem Vaya-Hotel. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Schotterparkplatz gegenüber der Valiserabahn-Talstation weicht nächstes Jahr dem Vaya-Hotel. VN/JUN

Josef Lechthaler wünscht sich um die Valiserabahn eine Art Begegnungszone mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h. Der ganze Bereich um die Valiserabahn soll entwickelt werden. Nächstes Jahr wird die Vaya Group auf dem großen Schotterparkplatz gegenüber der Talstation ein Hotel bauen. „Sobald die Vaya anfängt zu bauen, kommt eine Hochgarage auf dem SiMo-Bauhof hin“, informiert Lechthaler.

Die Brücke über die Ill wird derzeit saniert. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Brücke über die Ill wird derzeit saniert. VN/JUN

Auch der Prozess zur Außenraumgestaltung läuft. „Da sind Landschaftsplaner dran.“ Man wolle mehr Aufenthaltsqualität rund um die Valiserabahn schaffen. Auch ein neuer Pumptrack für die Jugendlichen beim Aquarena sei geplant. Für die Kinder werde es einen Spielplatz geben.

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