Einmal Pfadi, immer Pfadi

VN / 01.06.2023 • 09:38 Uhr
Einmal pro Woche treffen sich die Kinder und Jugendlichen zur Gruppenstunde im Pfadfinderheim in Latschau. <span class="copyright">STR</span>
Einmal pro Woche treffen sich die Kinder und Jugendlichen zur Gruppenstunde im Pfadfinderheim in Latschau. STR

Pfadfinder Montafon feiern in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Schruns 60 Jahre gibt es die Pfadfinder im Montafon schon. Insgesamt zählt die Pfadfindergruppe St. Martin Montafon 45 Mitglieder. Alle Kinder und Jugendlichen sind in verschiedene Altersgruppen eingeteilt, die sich fast wöchentlich im Pfadiheim in Latschau treffen, um miteinander verschiedene Aktionen, wie etwa ein Lager bauen, Brot backen oder Feuerstellen errichten, durchführen. Dabei gibt es immer auch einen Gruppenchef – meist ist es ein älterer Pfadfinder –, der diese Aktion leitet.

1963: Kinder vor dem Pfadiheim. <span class="copyright">Pfadfinder St. Martin Montafon</span>
1963: Kinder vor dem Pfadiheim. Pfadfinder St. Martin Montafon
Neulich beim Pfadfinder-Frühstück auf dem Schrunser Kirchplatz. <span class="copyright">STR</span>
Neulich beim Pfadfinder-Frühstück auf dem Schrunser Kirchplatz. STR

Von der Gründung bis heute

Der Gedanke von Gründer Hugo Hartmann war, Jugendlichen und Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung in der Natur und im Miteinander zu bieten. Vor 60 Jahren war Werner Amann bereits als kleiner Junge bei der Gründung mit dabei und ist bis heute Pfadfinder geblieben. Als ältestes Mitglied kümmert sich der Pensionist inzwischen um das Heim in Latschau und bekleidet das Amt des Vizeobmanns. „Seit damals haben wir unser pink-grünes Halstuch, das auch jeder gleich als das Pfadihalstuch erkennt“, plaudert Werner gerne aus dem Nähkästchen. In den 60 Jahren waren schon einige der Jugendlichen in der ganzen Welt auf Pfadilagern. Dabei waren die Kids in Ländern wie den USA, in Schweden, in England oder in Italien. „Der Grundgedanke der Pfadis ist überall derselbe. Wir wollen aus Kindern und Jugendlichen verantwortungsvolle Menschen machen, die nicht nur mit ihren Mitmenschen verantwortungsvoll umgehen, sondern auch mit der Natur“, so der Obmann Rudi Czegka.

1963: Die erste  Pfadistunde. <span class="copyright">Pfadfinder St. Martin Montafon</span>
1963: Die erste Pfadistunde. Pfadfinder St. Martin Montafon

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Erfolgsrezept: Kleingruppe

Und dies gelinge am besten in Kleingruppen, das habe sich immer wieder über die Jahre hinweg gezeigt. „Wahrscheinlich, weil in der Kleingruppe jeder Verantwortung übernehmen muss und sich keiner drücken kann“, vermutet Czegka das Erfolgsrezept dahinter. „Ich bin seit 20 Jahren bei den Pfadfindern dabei. Und das ist der Verein, dem ich eigentlich immer treu geblieben bin“, erzählt Yvonne Bahl, die inzwischen das Amt der Schriftführerin übernommen hat. „Wahrscheinlich stimmt das Sprichwort ‚einmal Pfadi, immer Pfadi‘. Bei mir zumindest trifft es zu“, so die junge Frau. Gefeiert wurde das 60-jährige Bestandsjubiläum bereits mit einem Frühstück am Schrunser Kirchplatz, bei dem die Pfadis einmal mehr ihre Aktivitäten allen Interessierten näherbrachten. STR

Gründer Hugo Hartmann.  <span class="copyright">Pfadfinder St. Martin Montafon</span>
Gründer Hugo Hartmann. Pfadfinder St. Martin Montafon
Obmann Rudi Czegka gratuliert Werner Amann zu seiner 60-jährigen Vereinsmitgliedschaft. <span class="copyright">STR</span>
Obmann Rudi Czegka gratuliert Werner Amann zu seiner 60-jährigen Vereinsmitgliedschaft. STR