Dauereinsätze während des Dauerregens

Über hundert Einsätze der Feuerwehren am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch.
Schwarzach Nach dem unaufhörlichen Starkregen hat sich die Lage Mittwochfrüh beruhigt. Nur noch wenige Keller waren auszupumpen. Anders die Lage am Dienstag, vor allem am späten Abend. Da piepsten die Pager der Feuerwehren praktisch im Minutentakt. Betroffen war vor allem das Vorderland.
Haus in Weiler evakuiert
Den größten Einsatz hatte die Feuerwehr in Weiler zu bewältigen. Am Dienstag gegen 17.30 Uhr kam es dort aufgrund der starken Regenfälle zu einem Hangrutsch. Die Lage wurde von der Feuerwehr Weiler, die mit zwei Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort war, einem Geologen des Landes Vorarlberg sowie Vertretern der Gemeinde evaluiert, woraufhin ein angrenzendes Haus von der Feuerwehr evakuiert werden musste. Im weiteren Verlauf konnte ein Bagger einen Großteil des abgerutschten Erdmaterials entfernen. Somit wurde Entwarnung gegeben und die Bewohner konnten in ihr Haus zurückkehren.

Die meisten Einsätze mussten wegen überfluteten Kellern bewerkstelligt werden, wie hier in Rankweil. FW Rankweil
Insgesamt rückten die Feuerwehren 104 Mal zu Einsätzen aus. Schwerpunkte waren dabei die Regionen Feldkirch und Vorderland mit 88 Einsätzen, teilte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch mit. Vor allem sei es darum gegangen, Wasser aus Kellern und Unterführungen zu pumpen. Auch ein paar kleinere Hangrutschungen gab es. Verletzt wurde niemand. In der Nacht fielen lokal 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Am Mittwochmorgen hatte es praktisch im ganzen Land aufgehört zu regnen, weitere Niederschläge wurden nicht prognostiziert.