Das sagen Vorarlberger Schüler zum Jogginghosenverbot

Die Wiener FPÖ forderte am Sonntag ein Jogginghosenverbot an öffentlichen Schulen. Das sagen Schülerinnen und Schüler zu den Forderungen.
Von Elisabeth Achammer
Bregenz Mode-Ikone Karl Lagerfeld war der Meinung: “Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.” Dieser – oder ähnlicher Meinung – ist auch die Wiener FPÖ. Sie fordern ein Jogginghosenverbot an Österreichs Schulen. Laut den Freiheitlichen gehöre sich eine “angemessene Kleidung”.

Ich finde das Jogginghosenverbot gut, weil die Schule ein Ort zum Lernen ist. Es ist ein Privileg, dass wir in die Schule gehen dürfen und das sollte auch geschätzt werden. Statt Jogginghose sollte man lieber normale Alltagskleidung tragen.
Julia, 17, Bregenz

Jogginghosen an Schulen finde ich okay. Bei Pyjamahosen wäre es etwas anderes, das fände ich nicht so gut. Trotzdem sollte jeder anziehen was er oder sie möchte. Das Jogginghosenverbot sehe ich demnach kritisch.
Lulu, 17, Bregenz

Ich bin damit aufgewachsen, dass man beim Verlassen des Hauses eine Jeans anzieht. Deshalb sitze ich selbst nicht mit Jogginghose in der Schule. Sollte sich die Forderung durchsetzen würde sich für mich nichts ändern.
Julian, 17, Lochau

Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht gut. Jogginghosen sind in der Schule schon angenehm. Man sollte es ja auch bequem haben und sich wohlfühlen. Dass sie das abschaffen wollen finde ich total unnötig.
Tamar, 17, Wolfurt