Kunstinstallation in Hohenems führt vor Augen, wie flüchtig alles ist

Auf dem Schlossberg in der Burgruine Alt-Ems präsentierte die Künstlerin Anna Maria Bauer ihr Werk „Flüchtig“.
Hohenems Unter dem Titel „Flüchtig“ eröffnete die Künstlerin Anna Maria Bauer letztes Wochenende auf der Burgruine Alt-Ems auf dem Hohenemser Schlossberg die zehnte zeitgenössische Kunstinstallation. Sie spielt bewusst mit ihren wahrgenommenen Eindrücken vom Schlossberg: Der Hauch eines Luftstroms bewegt den Moment, wird Ton, wird Bild. Der Bezug zu diesem historischen Ort ist spürbar. Sichtbar sogar für die Kenner der Sage rund um das goldene Kegelspiel auf Alt-Ems. Die Kugel des Kegelspiels taucht immer wieder in den Installationen auf. Im zweiten Teil hängen Fahnen, mit Acryl und Kohle gemalt, Wind und Regen ausgesetzt – alles ist flüchtig.

Namhafte Vorgänger
Nach „Eisenartig“ von Edgar Büchel 2014, „Blickwinkel“ von Hubert Lampert 2015, „Fürchtet Euch nicht“ von Arno Egger 2016, „Biographie“ von Marbod Fritsch 2017, „155 Schritte ins Paradies“ von Uta Belina Waeger 2018, „Work Life Balance“ von Roland Adlassnigg 2019, „Ohne Kunst wär‘s schöner“ von Peter Wehinger 2020, „Die Unbefleckte” von Mario Dalpra 2021 und „Mittadinn” von Günther Blenke 2022 ist nun „Flüchtig“ auf der Burgruine noch bis 8. Oktober zu sehen.
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Dieter Heidegger begrüßte die zahlreichen Besucher, und Elisabeth Riegler sprach über die Kunstinstallation. Den weiten Weg zur Ruine erklommen Stadträtin Angelika Benzer, Ortwin Peter (Homunculus), Burgbaumeister Raimund Rhomberg, Andrea und Herbert Drexel, Kulturamtsleiterin Elisa Rosegger, Künstlerin Uta Belina Waeger, Edmund Banzer (Kulturkreis Hohenems), Künstler Peter Wehinger, Tania Maria Rodriguez und Gräfin Stephanie und Graf Franz Clemens Waldburg-Zeil.

Andrea Maria Bauer, bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin, wurde 1979 in Bludenz geboren, lebt und arbeitet in Höchst. Durch das Leben, die Begegnung mit sich und der Welt inspiriert, taucht Andrea Maria Bauer forschend in ihr Unterbewusstsein und damit verbunden in künstlerische Prozesse ein. Sie lässt sich, ohne auszugrenzen, ein auf das, was entstehen und gesehen werden will. YAS
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