Die SCHAU! ganz im Zeichen der Jugend

Die Frühjahrsmesse zeigt sich bunt, innovativ und jung.
Dornbirn Trotz des tristen und regnerischen Wetters ließen sich die Besucher nicht die Freude an der Frühjahrsmesse SCHAU! nehmen. Vielseitig, familiär, innovativ und jung zeigte sich heuer das Messeformat. Bis zum Sonntag wird das Messequartier wieder zum Schauplatz von geselligem Beisammensein, Aktivität und Genuss.


Am Donnerstag genossen bereits die Besucher sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik wie Finanzminister Magnus Brunner und Landeshauptmann Markus Wallner den offiziellen Start in den Frühling.


Jugend im Vordergrund
Die SCHAU! steht dieses Jahr nicht nur ganz im Zeichen des 25. Jubiläums der Jungen Halle, sondern auch der Jugend im Allgemeinen. Dies betonte auch Sabine Tichy-Treimel, Geschäftsführerin der Messe Dornbirn.

„Die Jugend ist in die Mitte gerückt. Die Messe ist mittlerweile zum Jugendtreff des Jahres geworden“, sagt Tichy-Treimel. Dafür sorgen auch die stark vertretenen Jugendorganisationen wie OJAD, Naturfreundejugend, Verein Amazone, KOJE, Schülerunion und noch sämtliche andere. Diese werden sich die nächsten Tage präsentieren. Dabei rückt die Inklusion in den Vordergrund. „Es ist wichtig, Jugendliche zu beteiligen, ihnen zuzuhören und sie machen zu lassen“, erläutert Martin Dechant, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe. In der Jungen Halle gibt es diesbezüglich zahlreiche Aktivitäten, bei denen die jungen Heranwachsenden inkludiert werden.

Auch die Poetry-Slammerin Theresia Gröchenig fand bei der Eröffnung passende Worte. In ihrem Text erläuterte die Vorarlbergerin Ängste und Sorgen der Jugendlichen. Indes zeigte sich, dass Themen wie die verlorene Zeit durch die Coronapandemie, das Distance Learning, die Wohnpreise und das Klima die jungen Menschen sehr belasten.

Die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann findet es von großer Bedeutung, den Jugendlichen eine Stimme zu geben. Aus diesem Grund soll auch ein Jugendklimarat entstehen. „Sie sind es, die es später merken werden, genauso wie die nachfolgende Generation. Deswegen muss man sie einbeziehen“, erklärt Kaufmann. Dass die Herausforderungen der Jugendlichen auch auf der Frühjahrsmesse thematisiert werden können, findet ebenfalls Landeshauptmann Markus Wallner: „Man muss ihnen Vertrauen und Chancen geben.“
