Voller Saal bei der Frühlingsmatinee der jungPHIL

Kräftigen Applaus erntete die konzertierende Junge Philharmonie im Ramschwagsaal.
Nenzing „Viele Register- und Satzproben und eine intensive Probenwoche liegen hinter uns. Das Ergebnis ist ein ziemlich abwechslungsreiches Programm. Unser Gastdirigent hat uns in Höchstform gebracht“, jubelten die beiden Moderatorinnen der Frühlingsmatinee am Sonntagvormittag in Nenzing, Hannah und Miriam Schönbeck. Mezzosopranistin Marija Jokovic aus Serbien krönte das Programm mit ihrer einzigartigen Stimme, in die man sich schon bei der erfolgreichen vorjährigen Premiere mit dem Titel „Auf uns“ zu verlieben vermochte.




Auch in diesem Jahr empfand das Orchester die Frühlingsmatinee, treffend mit „es blüht!“ überschrieben, als „ein ganz besonderes Erlebnis“. Auf dem Programm standen Werke wie etwa die Suite aus „Frozen“ (aus „Die Eiskönigin“), „Memories“ (aus „Cats“), der feurige Tango „Por una cabeza“ und die „African Symphony“. Vor den Zugaben, die das restlos begeisterte, zahlreiche Publikum erbat, erklang das Stück „Meine Lippen, sie küssen so heiß“. Mit diesem Werk Franz Lehárs durften sich die Besucher, laut den Moderatorinnen, von der Jungen Philharmonie des Vorarlberger Südens „zum Abschied geküsst fühlen“.




Bunte Mischung
Die jungPHIL ist eine bunte Mischung aus Lernenden der sieben Musikschulen des Vorarlberger Südens und des Musikrealgymnasiums in Feldkirch, unterstützt zum einen von Studierenden der ebendortigen „Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik“ und zum anderen von Lehrenden der Musikschulen. Ermöglicht wurde die Matinee vom Lions Club Bludenz. Die Mission der mehr als 30 Clubmitglieder ist es, sozial schwächere Personen im Bezirk Bludenz tatkräftig zu unterstützen. Mit dem Konzert konnte sich der Lions Club Bludenz einmal mehr nach außen sichtbar machen und einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.



Clubpräsident Thomas Beck und das Orchester freuten sich beim Konzert über den Musikgenuss und die Anwesenheit der vielen Musikfreunde; unter ihnen Landtagspräsident Harald Sonderegger, der Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler, Volksbank-Vorarlberg-Direktor i. R. Ludwig Meier, Mathias Bertsch, Wolfgang Grass (Volksbank), Gerold Trommelschläger, Wolfgang Grass (Grass Verputz & Bau) und Künstler Roland Haas mit Buchautorin Sabine Grohs. Stolz auf ihre Schützlinge zeigten sich die Musikschuldirektoren Ralph Hollenstein (Montafon), Thomas Greiner (Bludenz), Julia Großsteiner (Brandnertal), Hans Finner (Lech), Christian Mathis (Walgau) und Christoph Ellensohn (Blumenegg/Großes Walsertal). Die Florianijünger Manuel Scherer und Martin Hartmann achteten auf die Sicherheit des Publikums. SCO



