Großes Interesse an Quartiersentwicklung

Bei der dritten Informationsveranstaltung für das Tostner Quartier „Kapellenweg“ ließen sich 130 Besucher die Entwürfe vorstellen.
Feldkirch Nach einer Begehung und einem Informationsabend im vergangenen Herbst haben Fachleute aus den Bereichen Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung einen Entwurf erarbeitet. Durch Umlegungen und Umwidmungen ist die letzte große Baulandreserve der Stadt entstanden, auf der Wohnraum für 450 bis 550 Menschen entstehen könnte.

Die BWSG plant drei Gebäude mit 50 Wohneinheiten zu errichten, in fünf weiteren Objekten werden insgesamt 30 Wohnungen entstehen. Ihren Grundbesitz will die Stadt Feldkirch zur Steuerung eines zeitlich maßvollen Wachstums einsetzen. Damit es zu keinen Engpässen kommt, sollen zuerst die Kapazitäten von Kindergarten Riedteilweeg und Volksschule durch Zubauten vergrößert werden.

“Tostner Promenade”
Die sogenannte „Tostner Promenade“ soll einen Grünbereich von der Ill bis zum Ried beinhalten, aber auch Querstraßen, einen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten, einen klimafitten Stadtteilpark und zwei Quartiersplätze.
Auch in punkto Mobilität ist einiges zu erwarten: Von der künftigen Bahnhaltestelle Tosters-Tisis und der daran angeschlossenen Bushaltestelle wird das Quartier über einen unter der Bahnlinie durchführenden Weg zu erreichen sein.

Der Weideweg ist als Grenze zum Ried vorgesehen, die Silhouette von Gebäuden mit zwei bis maximal vier Obergeschossen geprägt. Nach der Vorstellung des städtebaulichen Rahmenplans gab es die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Planern und dem Einbringen von Vorschlägen. Diese Rückmeldungen, aber auch die unter „feldkirch.at/kapellenweg“ werden gesammelt und vom Planungsteam vor der Fertigstellung durchgesehen. AME