Wieder Lawinenabgang in Lech, doch keine Verschütteten

VN / 23.01.2023 • 13:18 Uhr
Im Bereich des Rüfikopfs löste sich am Montag gegen Mittag ein Schneebrett.  <span class="copyright">vn/rhomberg</span>
Im Bereich des Rüfikopfs löste sich am Montag gegen Mittag ein Schneebrett. vn/rhomberg

Schneebrett ging am Montagvormittag teilweise auf eine Skipiste ab.

Lech Es war bereits zum dritten Mal in diesem Winter, dass es in Lech zu einem Lawinenabgang kam. Es war am heutigen Vormittag kurz nach 11 Uhr, als sich am Rüfikopf ein Schneebrett im Ausmaß von 10 x 15 Meter löste. Ausläufer gelangten bis auf die Skipiste 180.

Laut Bürgermeister Gerhard Lucian gab es keine Verschütteten, wie er auf Anfrage der VN bestätigte. Die Polizei hätte sofort eine Suchaktion gestartet, die jedoch schon bald wieder abgebrochen werden konnte. Auch Hubschrauber und Hunde waren im Einsatz, der schon um 12 Uhr beendet werden konnte. „Das Schneebrett gelangte lediglich bis zu einem Meter auf die Skipiste, es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Personen“, so Lucian zu den VN.

Lawinenwarnstufe 3

Der Bürgermeister machte dennoch darauf aufmerksam, dass in Lech derzeit Lawinenwarnstufe 3 herrsche, also hoch. Wesentlich dramatischer lief ein Lawinenabgang am 15. März, als eine Skitourengruppe mit elf Personen im freien Skiraum nahe der Juppenspitze ein Schneebrett auslöste, das den Großteil der Skitourengeher mitriss. Drei von ihnen erlitten dabei teilweise schwere Verletzungen (die VN berichteten).