„Von Kopf bis Fuß unter dem Schnee begraben“

VN / 26.12.2022 • 17:50 Uhr
Unter dem Lawinenkegel verlor glücklicherweise niemand sein Leben. <span class="copyright">LR</span>
Unter dem Lawinenkegel verlor glücklicherweise niemand sein Leben. LR

Ein Betroffener schildert, wie er den Lawinenabgang in Zürs erlebte.

Zürs Laut dem Nachrichtenportel „VRT NWS“ gehörte zu den Betroffenen, die von der Lawine erfasst wurden, auch der Flame Arnoud Persoon, der in Vorarlberg Skiurlaub macht.

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“Auch meine Freundin, mein Schwiegervater und mein Schwager waren von Kopf bis Fuß unter dem Schnee begraben”, sagte Persoon. “Wir sind heute zu viert Ski fahren gegangen und waren gerade auf dem Rückweg vom Trittkopf. Obwohl wir auf den Pisten unterwegs waren, wurden wir von einer Lawine überrascht. Ich fuhr eine Weile voraus und entkam nur knapp der Lawine, aber die anderen wurden von Kopf bis Fuß unter einer 10-20 Zentimeter dicken Schneeschicht begraben.”  

Sich selbst befreit

Seine Freundin schaffte es, sich selbst zu befreien. Gemeinsam gruben sie einen anderen Mann aus.  

“Meine Freundin sah sofort Blut in der Nähe der Stelle, an der sie selbst begraben war. Sie fand einen Mann, den wir gemeinsam ausgraben konnten, er war in schlechter Verfassung. Als der erste Notarzt eintraf, spritzte er ihm sofort ein Schmerzmittel und dann wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert.” 

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