Trotz Preissteigerungen: Diese Fahrzeughalle kostet viel weniger als berechnet

Kürzlich wurde die neue Fahrzeughalle der Feuerwehr Vandans fertiggestellt.
Vandans „Ich muss mich ganz herzlich bei allen Beteiligten für das Gelingen des Projekts, dem ein langer Entscheidungsprozess vorausgegangen ist, bedanken“, so Bürgermeister Florian Küng.

Die neue Fahrzeughalle der Vandanser Feuerwehr bietet Platz für drei Einsatzfahrzeuge und weist eine Fläche von 162 Quadratmetern auf. STO
Die neue Fahrzeughalle bietet Platz für drei Einsatzfahrzeuge und weist eine Fläche von 162 Quadratmetern auf. Sie wurde auf einem Betonfundamt und mit einer Stahlbetonsystemhalle der Firma Wolf sowie einem Satteldach errichtet. Der Neubau beinhaltet Infrarot-Heizpaneele gegen Frost und ein Hochregallager für diverses Einsatzmaterial.
Sicherheitszentrum wäre zu teuer
Bereits seit 25 Jahren wird über eine zufriedenstellende Lösung für die Ortsfeuerwehr nachgedacht. Neben Machbarkeitsstudien zum Bau eines neuen Sicherheitszentrums (für Feuerwehr und Bergrettung) sowie Diskussionen über die Zusammenlegung von Feuerwehren, einzelner Infrastrukturen oder Synergien mit den illwerken vkw kam es 2020/21 zu einer Verschiebung all dieser Pläne. „Hauptgrund war und ist die äußerst angespannte finanzielle Situation der Gemeinde“, so das Gemeindeoberhaupt.

Dennoch musste auf den Fuhrpark und die zu geringe Einfahrtshöhe des bestehenden Gerätehauses reagiert werden. Ein Projektteam bestehend aus Gemeindevertretern, Bauhofmitarbeitern, Bürgermeister, Bauprojektabwicklern und Wehrmännern stellte der Gemeindevertretung im Jänner 2021 einen Entwurf für den Neubau einer Fahrzeughalle vor. Im Juli 2021 wurde dieser Neubau von der Gemeindevertretung beschlossen und nach Erhalt des Baubescheides konnte im März 2022 mit dem Neubau begonnen werden. Die Planung und Projektabwicklung erfolgte in erster Linie durch Gemeindevertreter Mathias Rinderer und Peter Scheider. Die Wehrmänner, allen voran Kommandant Martin Mostböck, Alexander Burtscher, Benjamin Schoder, der Bauhofleiter Wolfgang Bott sowie das gesamte Projektteam leisteten unzählige ehrenamtliche Stunden.

Weniger als erwartet
„Besonders bemerkenswert ist, dass die kalkulierten Errichtungskosten in Höhe von 576.000 Euro trotz Preissteigerungen im Bausektor massiv unterschritten wurden“, so Florian Küng. Sie belaufen sich auf rund 400.000 Euro (brutto) ohne Einrichtungsgegenstände und werden mit 45 Prozent vom Land Vorarlberg gefördert. STO
