Das war der Silbriga Sonntig in Schruns

Über 70 Marktstände und Hunderte Besucher säumten die Gassen im Ortskern.
Schruns Der dritte Sonntag im Advent ist traditionell als „Silbriga Sonntig“ bekannt und wurde nach zweijähriger Pause erstmals wieder abgehalten. Dabei handelt es sich um den größten Markt der Region und dementsprechend war auch der Besucherandrang. Das winterliche Wetter lud zu Glühwein und Punsch ein.


Nach alter Tradition wurde der Markt um 10 Uhr nach dem Festgottesdienst im Münster eröffnet und sofort herrschte reges Treiben. Die Organisatorin – die Wirtschaftsgemeinschaft Montafon – hatte auch dieses Jahr wieder an den beiden Enden des Marktes Schmankerl-Ecken eingerichtet. Hier gab es vom Süßen bis zum Deftigen allerlei Kulinarisches. Auch Glühwein, Glühmost, Kinderpunsch und Hochprozentiges wurden angeboten, um sich warm zu halten. Dazwischen waren die Kunsthandwerker platziert, die handgefertigte Waren verkauften.


Von gefilzten Taschen, Körben oder Stuhlkissen bis hin zu selbst gefertigten Stirnbändern, Babybekleidung oder Dekorationsartikel aus Holz oder Blech war fast alles vorhanden. Darüber hinaus gab es Cremes, Bienenwachsartikel oder Tonartikel.


Für die kleinen Besucher bot der Markt einiges, denn neben den beliebten Kutschenfahrten gab es Adventbasteln im Heimatmuseum. Vor über 30 Jahren wurde der traditionelle Markt ins Leben gerufen und erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt auch aufgrund der Harmoniemusik Schruns. STR



