Für den Blackout gewappnet

Sicherheit, Blaulicht und Blackout waren bei der Herbstmesse im Fokus.

dornbirn Soldaten und Soldatinnen in Uniform samt Ausrüstung, Panzer und Militärfahrzeuge. Wenn man bei der Herbstmesse vor die Halle sieben spaziert, könnte man denken, man sei in einem Actionfilm gelandet. Im Zeichen der aktuellen Geschehnisse ist heuer bei der Messe Blackout ein großes Thema. Das Bundesheer hat sich eine vielfältige Sonderschau ausgedacht, um die Besucher in diesem Bereich aufzuklären. Fahrzeuge und Panzer sind hautnah zur Schau gestellt. Zusätzlich liefert das Jägerbataillon aus Bludesch eine Show, bei der es präsentieren, was es alles kann.


Im Falle eines Blackouts
“Es kann nur funktionieren, wenn wir sogenannte Sicherheitsinseln haben”, erklärt Oberst Michael Kerschat. In Vorarlberg befindet sich diese in der Walgau-Kaserne. “Dort haben wir Stromaggregate und Photovoltaik. Wir sind dann der erste Ansprechpunkt für die Blaulichtorganisationen.” Um sich auf einen Blackout vorzubereiten, sollte man einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln haben, ein Radio, Taschenlampen und einiges mehr. “Es ist eigentlich wie Campen”, sagt Oberst Kerschat. Denn in Österreich würde es einen Tag dauern, bis die Stromversorgung wieder funktioniert. Für ganz Europa könnte es sogar länger anhalten, man rechnet bis zu einer Woche.
