Das Leben wird teurer: Vorarlberg stöhnt unter steigender Inflationsrate

Die Teuerung betrifft alle Bereiche: Heizen, Tanken, Strom, Lebensmittel.
Schwarzach Alles wird teurer: Nicht nur die Preise für Öl und Gas steigen massiv in die Höhe, auch für Grundnahrungsmittel muss immer tiefer in die Tasche gegriffen werden. Neben dem russischen Angriff auf die Ukraine, die als Kornkammer Europas gilt, gibt es unterschiedliche Ursachen für den Preisanstieg von Lebensmitteln: Einerseits die Folgen der Coronapandemie für die Lieferketten und den globalen Handel. Dazu kommt die Explosion der Energiepreise und die daraus resultierende gewaltige Teuerung für Produktion und Transport. Mittlerweile heben sogar Discounter wie Hofer die Preise an. Ein Ende ist derzeit noch nicht in Sicht.

Teure Butter
Im Supermarkt haben sich manche Lebensmittel zuletzt zum Teil deutlich verteuert, allein Butter um über ein Fünftel, aber auch bei Brot, Gemüse oder Speiseöl war die Teuerung zu spüren. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Februar laut Statistik Austria im Schnitt um 4,3 Prozent und damit etwas weniger als im Jänner, als der Anstieg noch 4,9 Prozent betrug. Fleisch verteuerte sich im Februar um 3 Prozent. Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse stiegen um 5,9 Prozent, jene für Gemüse um 6,8 Prozent. Milch, Käse und Eier insgesamt kosteten um 3,0 Prozent mehr und Öle und Fette um 12,9 Prozent. Limonaden wurden um fast 10 Prozent teurer, Kaffee um 6 Prozent.