Karte: Bregenz will die größte Fußgängerzone Vorarlbergs

Nächsten Dienstag berät der Stadtrat über die Erweiterung der Fußgängerzone in der Landeshauptstadt.
Bregenz Die Landeshauptstadt strebt die größte Fußgängerzone Vorarlbergs an. Am Montagabend wurden dem Stadtentwicklungsausschuss die entsprechenden Pläne zur Diskussion vorgelegt. Nächsten Dienstag wird sich Stadtrat mit der Materie befassen und eine Entscheidung treffen, ob die Fußgängerzone wachsen soll.
Ausweitung in fast alle Richtungen
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Geplant ist eine Ausdehnung in drei Richtungen: Die Römerstraße und die Kirchstraße von der Montfortstraße bis zur Thalbachgasse werden zur Fußgängerzone, sofern der Stadtrat den Plänen zustimmt. Dasselbe gilt für die Rathausstraße und Anton-Schneider-Straße. Die Bergmannstraße wird mit einer einseitigen Baumreihe zur Halballee, die Zufahrt zum Parkplatz Pircherhof wird in die Bergmannstraße verlegt.

An beiden Enden der bestehenden Fußgängerzone ist jeweils eine Begegnungszone vorgesehen. Die eine konzentriert sich auf die Nepomukgasse beim Postgebäude im Osten, die andere auf die Jahnstraße, Kaspar-Hagen-Straße und Neugasse im Westen. Insgesamt wären damit auf dem gesamten Raum zwischen Montfortstraße und der Nepomukkapelle künftig Fußgänger und Radfahrer die dominanten Verkehrsteilnehmer.
Rückendeckung von der Wirtschaft

Rückendeckung erhält Ritsch dabei von der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGEM) Bregenz. “Wir versprechen uns sehr viel davon”, bestätigt Obmann Clemens Sagmeister. Während den Umbauarbeiten der genannten Straßen habe man bereits positive Erfahrungen gesammelt: “Die Leute haben sich die Innenstadt zurückgeholt, die Gastronomie ist aufgeblüht und hat draußen groß aufgestuhlt.” Der Autoverkehr habe recht problemfrei auf die höherrangigen Straßen gefunden. Die WIGEM sei daher überzeugt, dass die erweiterte Fußgängerzone eine neue Lebensqualität nach Bregenz bringen wird.
Das sagen die Bregenzer


