Stubner Lawinenopfer war norwegischer Multi-Millionär

Der am Freitag bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückte Freerider war Investor aus Norwegen.
Schwarzach, Oslo Das für einen von vier Freeridern tödlich verlaufene Lawinenunglück im Skigebiet Albona bei Stuben beschäftigt ganz Norwegen. Denn das Opfer stammt aus dem skandinavischen Land – und war mehrfacher Millionär.
Millionen in Immobilien
Bei dem Opfer handelte es sich um Ole Braathen, wie der CEO von Braathen Eiendom, Leif Arne Røsnes gegenüber dem norwegischen Medium VG bestätigte. Braathen zählte neben zwei Geschwistern zu den Eigentümern von Braathen Eiendom. Das Unternehmen ist groß im norwegischen Immobiliengeschäft. Es zählt zu den größten Investoren in das Osloer Barcode Projekt, allein hier verwalte es laut Finansavisen Immobilien im Wert von drei Milliarden Kronen (298 Millionen Euro). Ole Martin Braathens Privatvermögen wurde 2020 auf 2,2 Milliarden Kronen (218 Millionen Euro) geschätzt, 2021 gab es eine Schätzung mit 3 Milliarden Kronen (298 Millionen Euro). Er wäre damit laut Medienberichten der 125. reichste Norweger.
Bergung innerhalb von Minuten
Laut dem Bericht der Polizei war Braathen am Freitag mit drei Begleitern, darunter einem staatlich geprüften Snowboardführer, im freien Gelände am Knödelkopf unterwegs. Einen steilen Hang befuhr jeder der versierten Freerider einzeln, beim zhttps://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FFranzUnt%2Fposts%2F1279820722524275&show_text=true&width=500weiten löste sich ein Schneebrett. Trotz ausgelöstem Lawinenairbag wurde er mitgerissen und verschüttet.
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Seine Begleiter konnten ihn dank der mitgeführten Lawinenausrüstung in zwei Meter Tiefe orten und ausgraben, per Helikopter wurden Ersthelfer eingeflogen. So konnte zwar etwa 20 Minuten nach dem Unglück die Reanimation eingeleitet werden, jedoch vergebens. Am Freitag galt Lawinenwarnstufe 3 in hohen Lagen, am Donnerstag war es noch Lawinenwarnstufe 4 von 5.