16-Jähriger lieferte sich Verfolgungsjagd mit Polizei

VN / 25.04.2021 • 13:45 Uhr

Autos beschädigt Polizeisperren durchbrochen – irre Verfolgungsjagd in Dornbirn.

Dornbirn Ein 16-Jähriger und sein 19-jähriger Beifahrer haben sich Samstagnachmittag in Dornbirn eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Jugendliche durchbrach auf seiner Flucht mehrere Polizeisperren, fuhr direkt auf einen Beamten zu und beendete seine Fahrt mit einer Frontalkollision mit einem Polizeiauto.

Am Beginn stand eine Geschwindigkeitsmessung der Dornbirner Stadtpolizei. Der 16-Jährige flüchtete, weil er statt der erlaubten 40 km/h mit 74 km/h gefahren war. Er raste anschließend mit über 100 km/h durch die stark frequentierte Innenstadt, begleitet von “riskanten Fahr- und Überholmanövern”. Die Stadtpolizei errichtete eine Straßensperre, welche die Flüchtigen durchbrachen. Dann fuhren sie gezielt auf einen Polizisten zu, der noch zur Seite springen konnte.

Die Verfolgungsjagd wurde auf der L190 und L45 fortgesetzt, wobei das Fluchtauto fast mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer kollidierte. Der Zweiradlenker konnte noch ausweichen. Auf dem Weg in Richtung Hohenems durchbrachen die Raser zwei weitere Polizeisperren. Schließlich fuhr der 16-Jährige auf einen Parkplatz, wo die Fahrt mit der Kollision ein Ende nahm.

Es wurden drei Dienstfahrzeuge beschädigt. Das Fluchtfahrzeug wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es abgeschleppt werden musste. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die zwei Beschuldigten gestanden, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen im Februar gemeinsam gestohlen zu haben. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.