In Bludesch grassiert wieder das Lampenfieber

Nach coronabedingter Zwangspause startet das Kellertheater in den Herbst.
Bludesch „Das Coronavirus hat uns im Frühjahr gewaltig ausgebremst. Umso mehr freuen wir uns, in den nächsten Monaten wieder unterschiedlichste Künstler im urigen Rahmen des Lampenfiebers präsentieren zu können“, sieht der Obmann des Vereins Lampenfieber, Michael Tinkhauser, der bevorstehenden Herbstsaison mit großer Vorfreude entgegen. „Neben schwungvollen Konzerten stehen von September bis Dezember auch eine spannende Krimilesung und unterhaltsame Kabarettabende auf dem Programm. Zudem wird farbenprächtige Acrylkunst geboten und jungen Talenten, die sich zum ersten Mal vor Publikum präsentieren, eine Bühne geboten“, so Tinkhauser.
Kabarett und Mundartrock
Los geht der Programmreigen am 18. September mit der Produktion „Up & down – Klappe die zweite“. Dabei nehmen Carmen Schnetzer und Martin Hartmann ihr Publikum ein weiteres Mal auf eine humorvolle musikalische Reise in die Welt der Gefühle mit. Martin Weinzerl lädt auch im Herbst zum Comedystammtisch „Martin’s Viertile“. Am Freitag, 25. September, werden erstmals nach der Sommerpause wieder Nachwuchskabarettisten aus dem deutschsprachigen Raum präsentiert. Fetzigen Mundartrock aus Vorarlberg bekommen die Besucher tags darauf geboten. Die Oberländer Mundart-Rock-Combo Söf bringt das Lampenfieber am Samstag, 26. September, mit ihrem Sound zum Beben. Garniert wird das Ganze mit ihren frischen, frechen, aber auch witzigen Songtexten.
Im Oktober und November startet Kabarettist Martin Weinzerl mit seinem Soloprogramm „Göttin sei Dank“ einen weiteren Angriff auf die Lachmuskeln. Humorvoll bissig versucht der Ludescher ganz untypisch männlich, aber feministisch korrekt, Frau und Mann zu verstehen, frei nach dem Motto „Frau sein muss Mann können“. Am 3. und 4. Oktober stellt die Bludescher Künstlerin Gerda Kaufmann leuchtende, ausdrucksstarke und kraftvolle Werke in Acryl aus. Am Wochenende darauf wird es dann wieder musikalisch, wenn die Vorarlberger Bernd Nagel, Herbert Regelj, Simon Blum und Heribert Amann am Freitag, 9. Oktober, Indie-Folk vom Feinsten bieten. Die vier Unterländer wissen ihr Publikum mit ihren eigenen Liedern und Texten zu begeistern.
Märchen und Sagen
Der Erzählabend mit Manuela Steger am Freitag, 16. Oktober, steht unter dem Titel „Liebe, Tod und Teufel“. Erzählerin Manusch entführt ihr Publikum in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden. An sagenumwobenen Plätzen kommt es dabei zu unverhofften Begegnungen. Leisere Töne schlägt hingegen Singer und Songwriter Lou Dynia an. Er lädt das Publikum am Sonntag, 25. Oktober, zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen ein.
Ein Überraschungsabend wird dem Publikum am 31. Oktober geboten. Unter dem Titel „Bludescher Obad“ gestalten Menschen ohne Bühnenerfahrung zugunsten eines wohltätigen Zwecks einen unterhaltsamen Abend für und mit dem Publikum. In ihrem zweiten Kabarettprogramm „Grenzgänger“ räumen Bandi Romeo Koeck und Thomas Anton Rauch am Freitag, 7. November, mit Klischees und Vorurteilen gründlich auf, während Alex Sutter am Donnerstag, 12. November, musikalische Nachwuchstalente aus der Region präsentiert.
Weitere Programmhighlights sind die Krimilesung „Der letzte Jodler“ mit Autor Herbert Dutzler am 19. November, der Kabarettabend mit Stefan Vögel und Anna Neuschmid, die am 4. Dezember ihr Stück „WeToo? Alle glich“ im Kronensaal präsentieren, sowie der humorvolle Jahresabschluss „2020 – Ein Jahr im Rückspiegel“ mit Martin Weinzerl und Michi Mutig am 30. Dezember. VN-JS