VN-Podcast: Der Peak und die Testkapazität

VN-Experte Armin Fidler beantwortet wieder die Fragen der VN-Leser.
Hohenems, Hörbranz Die Unsicherheit in der aktuellen Situation um das Coronavirus ist weiterhin groß. Armin Fidler, ehemaliger Experte der WHO und der Weltbank und nunmehriger Professor am MCI Innsbruck versucht im VN Corona-Update, Licht ins Dunkel zu bringen. Er beantwortet Fragen der VN-Leser zum Virus. In Folge 7 spricht er unter anderem über die Testkapazität und flächendeckende Tests, über den Vergleich zur Grippe, über Immunität und beantwortet die Frage, ob eine Putzfrau noch vorbeikommen soll.
Haben auch Sie Fragen? Schrieben Sie uns eine Nachricht per SMS oder WhatsApp an 0676 88005 533 oder per Mail an woche@vn.at. Herr Fidler beantwortet Ihre Fragen im Podcast.
Ein Auszug aus Folge 7:
Wann ist mit dem Peak an Erkrankten zu rechnen?
Es gibt mathematische Modelle von unseren Kollegen an der TU Wien. Der Peak kann demnach Anfang oder Mitte April stattfinden. Aber das hängt von vielen Parametern ab. Wir sehen das in Italien, da war der Peak eigentlich schon erwartet. Es kann man leider nicht so genau bestimmen, es sind alles grobe Schätzungen.
In Vorarlberg ist von einer Kapazität von 1000 Tests pro Tag die Rede. Stimmt das?
Auch das hängt von vielen Parametern ab. Es gibt die Testkits, also den Input für den Test mit Röhrchen und Wattestäbchen. Und es gibt Mitarbeiter. Es wird viel mit Roboter automatisiert, aber die Tests machen sich immer noch nicht von alleine. Es kann also manchmal eng werden. Bei der Abnehmetechnologie, also den Teströhrchen und Wattestäbchen, gibt es momentan einen Engpass, an dessen Lösung derzeit gearbeitet wird. Zudem werden in der nahen Zukunft nach Aussage der Bundesregierung auch Schnelltests zusätzlich eingesetzt.