Outdoorkochen und Naturerfahrung bei Husky Toni in Bürserberg

Wintersporttage der GASCHT Bludenz
Bürserberg Schnee, Schneeschuhe und singende Huskys – so wurde die erste Klasse der GASCHT Bludenz im Brandnertal auf dem Hochplateau Tschengla begrüßt. Die 26 Schüler der GASCHT, der neuen Gastgeberschule für Tourismusberufe, wurden von Klassenvorstand Hermann Kölly und Turn- und Englischlehrerin Iris Tschavoll zu einer besonderen Aktivität inspiriert. Die künftigen Tourismusfachleute durften eine Vorarlberger Tourismusattraktion – eine Schneeschuhwanderung bei Anton Kuttner alias Husky Toni selbst testen.
Unter der Anleitung von Husky-Toni machte sich die erste Gruppe, bestehend aus 13 Personen, mit Schneeschuhen und Hunden zu einer eineinhalbstündigen Wanderung durch das tiefverschneite Hochplateau auf. Die in der Hütte verbliebenen Jugendlichen nahmen währenddessen die Herausforderung an, im Freien und ohne Strom ein schmackhaftes Essen zuzubereiten. Die Aufgabe war sehr ambitioniert: feine, selbstgemachte Nudeln sowie ein Hühnerragout an Tomaten-Paprikasauce und ein Gemüse-Kokos-Curry standen auf dem Speiseplan. Zum süßen Schluss sollte noch ein zünftiger Riebl mit karamellisierten Äpfeln die von der Huskytour hungrige Gruppe stärken.
Küche im Schnee
Zunächst musste im Eingangsbereich der Hütte eine Menge Schnee weggeschaufelt werden, um Platz für die zwei Dreibeinherde zu schaffen. Während die einen den vorbereiteten Nudelteig durch die Nudelmaschine drehten, war eine Gruppe mit dem Gemüseschneiden beschäftigt. Das Anfeuern der zwei Kochstellen im Freien erforderte ein paar Indianer- und Trappertricks. Das Mise en place – die bereitgestellten Lebensmittel, Gewürze und Werkzeuge sahen im Schnee besonders exotisch aus. Mithilfe einer Wokpfanne und zweier Kessel wurden die vorbereiteten Zutaten angebraten und geschmort.
Das Menü aus der Outdoorküche schmeckte hervorragend und war im Nu verspeist. Nun durften die fleißigen Köche mit den Hunden aufbrechen, während die zweite Gruppe sich dem Abwaschen und Anbraten von Riebl und Äpfeln widmete.
Am Ende dieses außergewöhnlichen Wintersporttages waren alle müde, satt und erfüllt von unterschiedlichen Eindrücken. Die Wanderung und der ausgeprägte Spürsinn der Hunde für persönliche Befindlichkeiten faszinierten Schüler wie Lehrer. Als Ergänzung zu den weiteren Wochenaktivitäten wie Skifahren und Schlittschuhlaufen war das Erlebnis bei Husky-Toni perfekt. So fiel einigen der Abschied von den vierbeinigen Energiebündeln sehr schwer.
