Coronahilfen nützten auch Privathaushalten
Befürchteter massiver Klientenanstieg bei Schuldenberatung blieb vorerst aus.
bregenz Die Pandemie hat das Geld in vielen Haushalten knapp werden lassen. Der befürchtete massive Anstieg von Klienten bei den Schuldenberatungsstellen ist jedoch ausgeblieben. Simone Strehle-Hechenberger, Leiterin der ifs-Schuldenberatung, spricht mit 7,2 Prozent von einer moderaten Zunahme der in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres eröffneten Schuldenregulierungsverfahren. Im langjährigen Schnitt ist das laut Strehle-Hechenberger ein unterdurchschnittlicher Wert. Maßnahmen wie die Kurzarbeit oder die Möglichkeit der Mietstundung hätten gegriffen. Sie rechnet allerdings noch mit Nachwirkungen in den kommenden Jahren. »A3