Opposition setzt U-Ausschuss zu ÖVP-Korruption ein
Wien Die ÖVP-Korruptionsaffäre zieht ihre Kreise. Während sich auch das Parlament mit den Vorwürfen in einem U-Ausschuss beschäftigt, fand mittlerweile die erste Festnahme in der Causa rund um mutmaßlich geschönte Umfragen, Inseratendeals und Scheinrechnungen statt. Meinungsforscherin Sabine Beinschab wurde offenbar im Bundesamt für Korruptionsbekämpfung vernommen. Unterdessen verkündeten SPÖ, FPÖ und Neos, einen U-Ausschuss einzusetzen. Die Sache sei dringlich, sagt der Götzner Florian Steininger, Jurist und stellvertretender Direktor im SPÖ-Klub. Grünen-Abgeordnete Nina Tomaselli verspricht sich viel davon. Der U-Ausschuss könnte für die Republik einschneidend sein, sagt sie. »A3