Gesundheitskasse krankt an der Wiener Machtfülle
AK-Forderung nach mehr Mitbestimmung für die Ländervertreter in Bundesgremium.
feldkirch Scharfe Attacken reitet die Vorarlberger Arbeiterkammer einmal mehr gegen die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK). Präsident Hubert Hämmerle bezeichnet die ÖGK als trägen Verwaltungsmoloch, durch den die Arbeitnehmerseite in der Selbstverwaltung ihrer eigenen Krankenversicherung gezielt geschwächt worden sei. ÖGK-Landesstellenvorsitzender Manfred Brunner hält mit. Er moniert, dass es keine Mitbestimmungsmöglichkeiten der Ländervertreter in den Bundesgremien gibt: „In dieser Sache muss Druck gemacht werden, damit sie in Wien ernsthaft behandelt wird.“ Die AK spricht insgesamt von einer ernüchternden Bilanz. »A4