Feldkirch kassiert bei Hilfspaket ab

VN Titelblatt / 06.09.2021 • 22:28 Uhr

Bund greift Kommunen wegen Corona finanziell unter die Arme.

Wien, Feldkirch Das Coronavirus hat den österreichischen Kommunen finanziell zugesetzt. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung zwei Hilfspakete in der Höhe von 2,5 Milliarden Euro abgesegnet. Das erste Paket trägt den Titel Gemeindemilliarde. Aus diesem Topf können Gemeinden noch bis Ende 2022 Geld für Investitionen beantragen. Rund 76 Prozent der Milliarde sind inzwischen ausgezahlt worden, heißt es beim Institut Agenda Austria. Bundesweit wurden Förderungen für 8823 Projekte beantragt, 197 davon in Vorarlberg. Unterm Strich flossen schon 29 Millionen Euro an Kommunen im Land. Die Stadt Feldkirch ist mit 3,9 Millionen hierzulande Spitzenreiter, gefolgt von den Städten Bregenz mit 3,5 Millionen Euro und Dornbirn mit 3 Millionen Euro. Kleingemeinden, die auch aufgrund der Folgen der Pandemie über wenig Eigenkapital für größere Investitionen verfügen, haben hingegen Probleme, an das Geld aus dem Fördertopf des Landes heranzukommen, bemängeln Kritiker. Die Stadt Feldkirch konnte den ihr zustehenden Prozentsatz ausschöpfen. »A4

„Wir haben den uns zustehenden Prozentsatz ausgeschöpft. Das Geld ist zweckbindend.“