Ibiza-Drahtzieher sieht konstruierte Vorwürfe
Video habe alles in allem mehr als 100.000 Euro gekostet.
wien Zum ersten Mal hat sich der mutmaßliche Drahtzieher des Ibiza-Videos zu Wort gemeldet. Julian H., der in Deutschland in Auslieferungshaft sitzt, gab mehreren Medien Interviews. Darin erläuterte er unter anderem, mit dem Video sei der Versuch unternommen worden, dem damaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Korruption und Untreue nachzuweisen. Alles in allem habe es mehr als 100.000 Euro gekostet. Für das Video selbst habe er aber kein Geld bekommen. Allerdings habe es Angebote nach der Veröffentlichung von bis zu zwei, drei Millionen gegeben. Außerdem erklärte H., die Präsidentschaftskanzlei vorgewarnt zu haben. Die Vorwürfe bezeichnet er als konstruiert. Die österreichische Jusiz ermittelt gegen den Sicherheitsberater wegen Drogenhandels und Erpressung. »D7