Zahlen im Land lassen hoffen
Neuinfizierte österreichweit aber auf hohem Niveau. Über 100 Tote.
schwarzach Es ist ein trauriger Höhepunkt für Österreich. Erstmals seit Beginn der Pandemie sind mehr als 100 Menschen binnen 24 Stunden an den Folgen einer Covidinfektion gestorben. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen steigt ebenfalls. Dort mussten am Mittwoch über 680 Personen behandelt werden, also um ein Viertel mehr als vor einer Woche. Zwischen all dem Bangen gibt es aber Hoffnung. Zwar bleibt die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner österreichweit auf hohem Niveau. Die sogenannte Inzidenz ist aber nicht mehr dramatisch gestiegen und blieb unter 550. Auch in Vorarlberg nimmt der Wert langsam ab. Die Richtung stimmt. Das bestätigt Gesundheitsexperte Armin Fidler, für den sinkende Infektionszahlen und steigende Todesraten kein Widerspruch sind. Die Entwicklung kommt für ihn auch nicht unerwartet. „In der Belegung der Krankenhausbetten und Intensivstationen bildet sich das Infektionsgeschehen der vergangenen 10 bis 14 Tage ab“, erklärt er. Für die Spitäler sieht der Experte deshalb vor Ende November keine Entlastung. »A2, 3
„In den Spitälern bildet sich das Infektionsgeschehen der vergangenen 10 bis 14 Tage ab.“